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„Entgiftungs-Turbo“: Schröpfen

Eine Methode – zwei Wege

Beim trockenen Schröpfen wird in einem Schröpfglas ein Unterdruck erzeugt und das Glas wird auf die intakte Haut aufgebracht. Das Schröpfglas saugt sich fest, verbleibt für ca. 15 Minuten dort und führt zu einer stärkeren Durchblutung des Gewebes, steigert den lokalen Stoffwechsel und wirkt aktivierend auf die Selbstheilungskräfte des Körpers. Es können dabei Blutergüsse entstehen – und das ist sogar gewollt. In der Naturheilkunde spricht man von Extravasaten: Flüssigkeiten, die aus einem Blutgefäß austreten, sollen als Reiz dienen damit der Körper an Ort und Stelle tätig wird und – im wahrsten Sinne des Wortes – dort aufräumt. Dadurch bilden sich auch die Hämatome nach einigen Tagen zurück.

Schröpfgläser Foto:_ M. May

Schröpfgläser

Beim blutigen Schröpfen kommt die Wirkung eines Aderlasses mit hinzu: An der Behandlungsstelle wird die Haut eingeritzt und dann das Schröpfglas aufgesetzt, in ihm sammelt sich das Blut.  Dieser Blutverlust soll das Knochenmark anregen neue Erythrozyten zu bilden und die Zahl der Leukozyten zu erhöhen. Außerdem verändert er die Qualität des Blutes, z.B. durch eine Verminderung der Viskosität mit verbesserten Fließeigenschaften. Welche Methode gewählt wird hängt im Einzelfall vom Zustand des Patienten und natürlich von Befund und Diagnose ab.

Auch das „wo“ zählt!

Aber nicht nur die Art und Weise, wie die Behandlung durchgeführt wird ist von Bedeutung, auch der Auswahl der Stellen, an denen geschröpft wird, kommt Bedeutung zu. Das Schröpfen gehört zu den Segmenttherapien, ähnlich wie die Breuß-Massage oder die Fußreflexzonentherapie.

Der englische Neurologe Henry Head fand heraus, dass es über Nervenverbindungen Reflexwege zwischen Stellen auf der Haut und inneren Organen gibt.  Er stellte z.B. fest, dass es bei Gallenblasenkranken oft zu besonderer Schmerzempfindlichkeit am Rippenbogen und an Stellen am Rücken kommt. Head entwickelte aus dieser und anderen Beobachtungen ein eigene „Landkarte“ des Körpers: Die Einteilung der Haut in bestimmte Bereiche und ihre Verbindung mit Organen (Head´sche Zonen) dienen auch in der Schröpftherapie unter anderem als Orientierung und naturheilkundliche Therapeuten leiten daraus auch ein wichtigen Teil der Wirkung des Schröpfens ab.  Die Schröpftherapie lässt sich sehr gut mit anderen Methoden der Naturheilkunde kombinieren und hat sich nach meiner Erfahrung vor allem als Therapie oder begleitende Maßnahme bei Muskelerkrankungen und Verspannungen bewährt. Darüber hinaus wird das Schröpfen auch bei Erkrankungen der Verdauungsorgane, der Atemwege und bei Herz-Kreislauf Problemen angewendet.

Schröpfen – ein Klassiker

Das Schröpfen ist eine der ältesten Heilmethoden: Sie findet sich bei vielen Naturvölkern ebenso wie in der Zeit der Ägypter oder im klassischen Griechenland. Nach der fundamentalen Neuorientierung durch die großen Entdeckungen des 19. Jahrhunderts und die Entwicklung der heutigen Schulmedizin geriet das Schröpfen in Vergessenheit; bis dahin wurde die Schröpftherapie in Praxen und Krankenhäusern praktiziert, heute wird sie wieder entdeckt.

Hinweis: Die Schröpftherapie wird von der Schulmedizin nicht anerkannt, weil keine ausreichenden wissenschaftlichen Beweise zur Wirksamkeit vorliegen.

 

Michaela May

Alternativmedizinische Magen-Darmheilkunde:
> Verdauungsstörungen
> Nahrungsmittelunverträglichkeiten
> Stoffwechselstörungen (Diabetes, Gicht u.a.)

Therapieschwerpunkte:
> Mikrobiologische Therapie / Damsanierung, Ausweitung& Entgiftung
> Ohrakupunktur
> Homöopathie / Homöosiniatrie
> Diätcoaching, Fasten
> Ernährungsberatung / Schonkost

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