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Behandlung entlang der Wirbelsäule: Dorn-Therapie in der maypraxis Naturheilkunde in Berlin, Charlottenburg-Wilmersdorf

Alles (wieder) im Lot: Dorn-Therapie

Korrektur mit Muskelhilfe

Der Clou an der Dorn-Therapie ist die Durchführung der Behandlung unter Bewegung: Wirbelkorrektur ohne dass die Muskulatur dagegen hält – und der ganze Körper ist im Lot. Bei dieser Behandlung werden durch sanften Druck und unter Bewegung Fehlstellungen der Gelenke der Wirbelsäule korrigiert. Dadurch sollen die dort austretenden Nerven entlastet, Muskelpartien entspannt, und Organe und Gewebe werden wieder besser versorgt werden.

Es begann mit einem Hexenschuss

Die „Dorn-Therapie“ kommt  aus der süddeutschen Volksheilkunde. Benannt ist sie nach Dieter Dorn, der sie bei einem Heilkundigen im Allgäu kennengelernt und danach verbreitet hat. Dorn hatte sich bei der Arbeit einen Hexenschuss zugezogen und von Schmerzen geplagt suchte er einen alten Bauern und Heiler aus dem Nachbardorf auf. So kam Dorn mit der Methode in Kontakt. Er erlernte und verfeinerte das Korrekturverfahren und gab es weiter. Seit Mitte der 1970er Jahre hat sich die Dorn-Therapie fest in naturheilkundlichen Kreisen etabliert.

Was macht Dorn besonders?

Das Besondere an der Dorn-Therapie ist, dass die Korrekturen unter Bewegung ausgeführt werden: Während der Behandlung führt der Patient einfach Bewegungen aus, er pendelt z.B. mit dem Bein oder dem Arm. Der Therapeut übt sanften Druck des Daumens auf den Fortsatz des fehlgestellten Wirbels aus. Dadurch geschieht das Einrichten durch ohne Widerstand. Kein Muskel versucht den Wirbel in seiner falschen Position zu halten.

Diese Korrektur unter Dynamik ist das Kennzeichen der Dorn-Therapie und unterscheidet sie grundlegend von anderen Verfahren z.B. vom Vorgehen bei der Chiropraktik oder anderen Methoden zu Aufrichtung der Wirbelsäule oder Behandlung von Muskeln und Gelenken, bei denen die Korrektur durch ruckartige Bewegungen oder Dehnungen am liegenden Patienten durchgeführt werden. Schmerzen gelten bei der Dorn-Methode als Zeichen von Überdehnung und Gewalt und setzen der Behandlung eine Grenze: Das Ziel ist durch sanftes, fließendes, schmerzloses Einrenken Fehlstellungen zu korrigieren. Zu Behandlung gehören auch immer Hausaufgaben für den Patienten, einige spezielle Übungen für zu Hause zu Konservierung des Behandlungsresultats.

Ganzheitliche Sicht – Teil 1

Die Dorn-Methode betrachtet den Körper immer ganzheitlich:  Alle Gelenke und ihre Muskeln vom Atlas der Halswirbelsäule bis zum Steißbein, von den Schulter- bis zu den Fußgelenken, werden vor Beginn auf Fehlstellungen im Rahmen einer gründlichen Inspektion analysiert. Auch die Behandlung erfolgt immer am ganzen Körper, sie beginnt stets mit einer Korrektur der Beinlängendifferenz.  Ist der Mensch schon von seiner Basis her schief, verschieben sich mit der Zeit auch die Strukturen oberhalb: Die Hüfte oder die Wirbelsäule bis hoch zu den Schultern, Hals und Armen geraten aus dem Gleichgewicht. Nach dieser Lehre können Beschwerden an einem Ort im Körper ihren Ursprung ganz woanders haben: Die Muskeln müssen den Schiefstand ausgleichen; sie verdicken und verhärten. Blockaden entstehen, die zu Schmerzen führen können. Bandscheibenprobleme, Skoliose, Ischiasbeschwerden, Hexenschuss, Rheuma- oder Arthrose-Schmerz und Hüftgelenksprobleme gehören u.a. zu den Bereichen, bei denen die Dorn-Therapie in der Naturheilkunde angewendet wird.

Ganzheitliche Sicht – Teil 2

Therapiebegründer Dieter Dorn geht in seiner Betrachtung aber noch einen Schritt weiter. Aus der Wirbelsäule treten die Nerven aus; Datenleitbahnen auch für die inneren Organe. Daraus leitet sich die These ab, dass über die Arbeit an der Wirbelsäule auch eine Fernwirkung im Körper erzielt wird. Und umgekehrt: Erkrankte Organe schicken ihre Information via Nerv an das Gehirn – und können Blockaden an der Schaltstelle Wirbelsäule auslösen. So wird zum Beispiel ein Zusammenhang zwischen dem 1. Lendenwirbel  und dem Dickdarm hergestellt: Ist dieser Wirbel blockiert /verschoben können Darmstörungen, wie Durchfall oder Verstopfung, daraus resultierten. Und – wie gesagt – der umgekehrte Weg ist aus Sicht der Dorn-Therapie auch möglich: Eine Ursache für Rückenschmerz könnte demnach auch ein Darmproblem sein.

Meridianbehandlung en passant

Manche Autoren sehen diese Wirkung auch durch die Erkenntnisse der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) gestützt: Die fernöstliche Medizin behandelt den Organismus unter anderem über Meridiane. So bezeichnet sie Energieleitbahnen, auf denen die Lebensenergie, das Qi, an der Oberfläche und im Innern des Körpers fließt. Sozusagen per Zufall stellte sich heraus, daß viele Behandlungspunkte in der Dorn-Therapie mit den Meridianverläufen übereinstimmen. Der Blasenmeridian z.B. verläuft ca. 1,5 cm neben der Wirbelsäule (und gehört somit immer zum Behandlungsgebiet nach der Dorn-Methode); er spielt in der TCM eine wichtige Rolle bei der Entgiftung des Körpers und wird mit Schmerzen des Bewegungsapparates in Zusammenhang gesetzt.

 

 

Michaela May

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Hinweis: Die Dorn-Therapie wurde von Nichärzten entwickelt und wird von der Schulmedizin nicht anerkannt. Wissenschaftliche Studien zur Wirksamkeit liegen nicht vor.