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Hausmittel gegen Erkältung

 

Bei einer Erkältung, auch „grippaler Infekt“ genannt, handelt es sich um eine Entzündung der oberen Atemwege (Nase, Hals, ggf. Nasennebenhöhlen) meist verursacht durch Bakterien. Faustregel: Kommt langsam, geht schnell. Eine Erkältung ist normalerweise in einer Woche bis 10 Tage erledigt. In diesem Fall kann die Hausapotheke helfen.

Wickel

Wickel? Wie geht das? Ganz einfach: Sie brauchen ein Innentuch (für den Belag), ein Außentuch (zum Schutz) & einen Schal o.ä. zur Befestigung des ganzen an der Stelle des Übels.

Kalte Wickel wirken abschwellend und empfehlen sich bei akuten Entzündungen. Bei Halsschmerzen hat sich (Mager)Quark bewährt. Der kommt in einer Schicht von ca. 0,5 cm auf das Innentuch und dann mit dem Rest um den Hals. Wechseln, sobald er warm wird, ca. nach 15 Minuten.  (Hilft auch bei Sonnenbrand oder nervigen Insektenstichen)

Heiße Wickel fördern die Durchblutung und wirken schmerzlindernd. Sinnvoll auch bei jedweder Art von Krämpfen (Magen), Versteifungen (Gelenke) oder chronischen Entzündungen. Hervorragend eigenen sich Kartoffeln, schön weich gekocht, dann zerstampft. Achtung: Sie werden richtig heiß!

Von den guten, alten medizinischen Wickeln bin ich so begeistert, dass ich sie auch gerne in der Praxis anwende.

Gurgeln…

Macht viel Sinn, denn es bringt die Wirkstoffe direkt an die Halsschleimhaut – perfekt. Am besten alle zwei Stunden, es müssen aber nicht immer die roten Säfte aus der Apotheke sein: 1 TL Salbei und 1 TL Kamille auf 0,5 ltr. heißes Wasser, 20 Minuten ziehen lassen, dann gurgeln.

Einen kalte Variante: Leinsamen, 1 TL auf 0,25 ltr. kaltes Wasser, 20 Minuten ziehen lassen, abseihen und los geht´s.

Auch Salzwasser tut dem Hals gut, nehmen Sie nur nicht das normale, bearbeitete und oft jodierte Kochsalz. Sondern gönnen Sie sich Meer-, Stein- oder wertvolles Kristallsalz. Das verrühren Sie in stilles Mineralwasser. Hilft nicht nur dem kranken Hals, sondern auch der kranken Nase: Aus der hohlen Handfläche in die Nase aufsaugen … etwas gewöhnungsbedürftig, wirkt aber sofort abschwellend. So können Sie trotz Erkältung besser schlafen in der Nacht – und das ist die Grundlage für Ihre Genesung!

 Inhalieren…

Aus der Dampfschüssel befreit die Nase und pflegt die Nebenhöhlen. Und dazu eignet sich nur Menthol, der Klassiker; probieren Sie alternativ Pfefferminze oder Thymian.

Selbst gemachter Hustensaft

Berühmt in Sachen Erkaltungsbekämpfung ist die Zwiebel. Sie enthält Schwefelverbindungen, die uns nicht nur die Tränen in die Augen treiben, sondern auch die Krankheit aus dem Körper. Es gibt viele Rezepte mit Zwiebeln als Wickel und Auflagen – ich sage Ihnen nur, die wenigsten halten das durch: es stinkt. Deshalb spare ich mir das hier mal.

Super und geruchskonform ist aber der Hustensaft: Ein Zwiebel möglichst klein schneiden, Zucker oder Honig dazu, bis da ganze eine breiige Masse ist. Glas verschließen, ggf. umdrehen, und so lange warten, bis sich Saft absetzt. Diesen dann einnehmen.

 

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