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Schlafstörungen

Wenn die Nacht zum Albtraum wird

Sie schlafen nicht ein, wachen nachts mehrfach auf, tigern herum. Oder Sie sind morgens allzu früh auf den Beinen. Mit der Zeit sind Sie tagsüber matt und müde. Sie grübeln über die Ursachen – mit der Zeit entsteht ein Teufelskreis. Die allabendliche Angst wieder nicht schlafen zu können führt dann mit dazu, dass Sie keinen Schlaf finden.

Um es gleich auf den Punkt zu bringen: Hauptschlafkiller sind Angst und Stress. Wenn Sie bereits in den „Fakten über Schlaf“ den Part zum Thema Hormone gelesen haben können Sie sich vielleicht vorstellen warum: Auch Stress durch Sorge oder Angst um Familie, Beruf  wird im Körper via Hormone kommuniziert, das Cortisol spielt hier als Botenstoff eine wichtige Rolle. Es ist ein langsam wirkendes Stresshormon, im Schlafzyklus steigt es morgens normalerweise an, es sorgt dafür, dass wir aufwachen. Es ist der Biowecker des Körpers: Das Insulin hält den dadurch zeitgleich Blutzuckerspiegel hoch, unser Hirn hat Power, unser Stoffwechsel auch –  also leicht erklärlich, warum es mit dem Schlafen in solchen Situationen nichts wird.

Beruhigen Sie sich!

Menschen mit Schlafstörungen befinden sich oft in einem Teufelskreis: Vor lauter  Angst, nicht einschlafen zu können, wird es mit dem Einschlafen garantiert nichts. Oder man wacht ständig auf. Und grübelt…. das hat handfeste Ursachen: Normalerweise schläft der Mensch durch das Ansteigen des Hormons Melatonin ein. Heisse Milch mit Honig ist aus diesem Grund ein guter Einschlafhelfer: Der Mix enthält Stoffe, die Vorläufersubstanzen für das Melatonin sind! Parallel sinkt der Serotoninspiegel, Serotonin kennen Sie vielleicht aus den Medien als Glücks-Hormon, es macht gute Laune. Deshalb haben Sie nachts eher schlechte Laune und verfallen in´s grübeln ohne Schlaf.

Aber: Vielleicht helfen zunächst einige Fakten, die beruhigen:

  • Jeder Mensch schläft – so die Forschung – mindestens 5 Stunden; diese Zeit holt sich der Körper, er braucht sie zur unerlässlichen Bioreparatur. (Nur etwa 1-3% der Menschen sind Kurzschläfer und kommen mit ca. 3 Stunden pro Nacht aus!)
  • Gut möglich, dass Sie also mehr schlafen, als Sie denken, Sie erinnern sich nur nicht. In der Erinnerung bleiben nur die qualvollen wachen Zeiten. Und die sind auch oft  kürzer als man denkt, denn die Zeitwahrnehmung gerät im Schlaf arg durcheinander: Ist es Ihnen nicht auch schon so gegangen, dass Sie mittags nur mal kurz ein Nickerchen  machen wollten – um dann 1 ½ Stunden später hochzufahren?
  • Der Mensch hat normale fest programmierte Hoch- und Tiefphasen über den Tag verteilt: Die Aufwachphase liegt so um die 6.00 Uhr herum. Gegen Mittag gibt es ein natürliches Formtief, meist nach der Mahlzeit, Sie kennen den Ausdruck „Suppenkoma“. Ab 21.00 schaltet der Körper automatisch runter.
  • Es gibt zwei verschiedenen Typen von Menschen: Die „Eulen“ sind Nachtmenschen, sie werden erst abends richtig fit und kommen meist nur schwer in´s Bett. Prädestiniert für das frühe Aufwachen sind die „Lerchen„, die schon früh nichts mehr im Bett hält und die morgens Bäume ausreissen können.
  • Je älter wir werden, desto weniger Schlaf brauchen wir: Ein Säugling schläft, wenn es gut geht, bis zu 16 Stunden am Tag. Im Alter brauchen wir gerade mal um die 7 Stunden. Zudem sagt man, dass Frauen generell leichter schlafen und die Wechseljahre mit den Hormonumstellungen das ihre dazutun, dass es schwieriger wird.

Schlafstörungen – wann behandeln?

All diese Erklärungen sollen natürlich nicht dazu dienen, Ihr Schlafproblem klein zu reden. Wer sich morgens zerschlagen fühlt, wer tagsüber ständig müde ist – der sollte die Hintergründe abklären lassen. Stecken vielleicht andere Erkrankungen dahinter? Eine Anämie, Schilddrüsenprobleme oder nehmen Sie Medikamente, die diese Nebenwirkung haben? Machen Sie doch mal den „Schlaftest“ und gewinnen Sie einen Überblick. Denn: Schlaf ist mehr als zu Ruhe kommen – warum, das erkläre ich Ihnen hier persönlich:

Zu wenig Schlaf macht krank

Fehlt Ihnen die Zeit zur Regeneration, dann kann Ihr Körper schlechter z.B. mit Infektionen umgehen, schließlich fehlt dem Immunsystem wichtige Zeit zu arbeiten. Auch die Verarbeitung von seelischen Belastungen des Alltags leidet; Schlafmangel wird auch mit Burnout in Verbindung gebracht (und umgekehrt kann auch ein Burnout Schlafprobleme nach sich ziehen – ein Teufelskreis!). Im gestörten Schlaf kann es gar zu Atemstillständen kommen: Wer unter nächtlichen Atemaussetzern leidet, der Schlafapnoe, und dadurch ständig wach wird, hat ein größeres Herzinfarkt- und Schlaganfallrisiko. Suchen Sie in diesen Fällen – oder den Verdacht darauf – therapeutischen Rat. Ein Schlaftagebuch ist meist der Einstieg in die Behandlung Ihrer Schlafstörungen in meiner Praxis – so gewinnen wir einen Überblick über die Situation.  Wir analysieren Ihre Lebensbedingungen, psychische Belastungen verbinden dies mit eventuellen somatischen, also körperlichen Beschwerden, die auftreten.

 

 

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