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Videoblog mit Michaela May

Saisonale Rezepte: Winter

  • By Michaela May- Heilpraktikerin in Berlin Charlottenburg-Wilmersdorf
  • Kategorie: Aus dem Praxisleben
  • Am: 21. Nov 2017
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Der Winter ist nicht öde

Was man auch Kohl und Co. schnell zaubernkann

Letztens gingen wir spazieren über die Felder am Salzhaff, wo wir eine kleine Datsche haben. Wir kamen an einem Rosenkohlfeld vorbei. Ehrlich gesagt, hatte ich mir noch nie Gedanken gemacht, wie die kleinen Knollen wachsen. An einem ziemliche festen, kerzengraden Strunk, wie ich dann feststellte. Das Feld war bereits abgeerntet – aber es war noch jede Menge übrig, alles hatte die Maschine nicht erwischt. Mein Mann und ich begaben uns an die 2. Ernte (ich glaube, juristisch bezeichnet man das als Mundraub) und am Abend gab es selbst geernteten Rosenkohl. Einfach nur mit Butter und Zwiebeln. Etwas trickreichere Kohlrezepte findest du jetzt hier!

 

Ich finde, der Kohl wird zu unrecht als langweilig abgetan. Für manche ist er gar ein Kindheitstrauma; kommt direkt hinter Spinat. Dabei ist er erstens viel variantenreicher zuzubereiten, als man denkt. Zweitens ist er echt gesund (Ballaststoffe!!) Und für alle die die blähende Wirkung fürchten: Gebe einfach Natron in das Kochwasser hinzu. Ein Teelöffel pro Liter. Das Natron “bricht” die festen Strukturen des Kohl schon mal auf und macht ihn dadurch leichter verdaulich. Ausserdem wirst du dich über die wunderschöne Farbe wundern!

Hier geht es zu einer Kombination von Wirsing, Linsen und Granatapfel, die ich ganz hervorragend finde! Das ganze wird zu einer Roulade verarbeitet und kommt auf nur 373 Kalorien. Also ran!

Saisonal & regional: Das geht auch jetzt!

Alle Gemüsesorten, die das Wörtchen “Kohl” im Namen führen, haben im Winter Hochsaison und werden frisch geerntet :

  • Blumen-, Rosen-, Rot-, Weiß-, Grün- und Spitzkohl.
  • Zwar ohne “Kohl” im Namen, aber trotzdem: Der Broccoli gehört auch zu dieser Familie.
  • Zwar mit “Kohl” im Namen, aber zimperlicher: Kohlrabi gibt es nur so bis Ende Oktober wirklich frisch vom Feld.

Und nun knöpfen wir uns mal den Rotkohl vor: Er kommst gerne mit etwas Süßem im Verbund daher. Normalerweise kennen wir ihn in der Kombi mit Äpfeln à la Oma; stundenlang gekocht.

In diesem Rezept, wird der Rotkohl zu einem Salat verarbeitet und zwar mit Mango. Ich finde, das liest sich super. Ich sehe vor meinem geistigen Auge schon einige Baguettescheiben mit Ziegenkäse & Walnüssen daneben. Dann ist die Mahlzeit eigentlich perfekt, oder?

Was tut sich sonst so auf dem Feld im November und Dezember?

Okay, sollte ich dich nicht für Kohl begeistern können … auch diese Gemüsekandidaten gibt es im Winter durchaus frisch oder zumindest als relativ frische Lagerware:

  • Champignons
  • Chicorée
  • Fenchel
  • Lauch
  • Möhren/Karotten (Lagerware)
  • Pastinaken
  • Rote Bete
  • Rettich
  • Schwarzwurzeln
  • Spinat
  • Sellerie

Alles, was feine Blätter hat (Salate), aber im Winter dennoch im Supermarktregal liegt, kommt mit 99,9%iger Sicherheit aus dem Gewächshaus. Da möge jeder bei der Auswahl für sich entscheiden, das ok ist oder nicht.

Stichwort “Obst”: Warum hält der Apfel so lange?

Beim Obst kannst du dir sicher sein, dass nur Äpfel, Birnen und Nüsse relativ frisch sind. “Relativ frisch”, weil diese Obstsorten sich traditionell gut lagern lassen und insofern nicht direkt verzehrt werden müssen. Damit die Früchte auch noch Monate nach der Ernte frisch und knackig sind, werden sie in einer “kontrollierten Schutzatmosphäre” gelagert. In diesen sogenannten CA-Lagern (CA steht für “controlled Atmosphere”) herrscht eine Temperatur von ein bis vier Grad Celsius, die Luftfeuchtigkeit beträgt 98 Prozent und durch Zugabe von Stickstoff liegt der Sauerstoffanteil bei nur 0,8 Prozent. Das sind Bedingungen, die den Reifeprozess – z.B. der Äpfel – stark verlangsamen. Zwar verlieren gelagerte Äpfel einen hohen Teil ihres Vitamin C, aber die sogenannten und wertvollen sekundären Pflanzenstoffe bleiben zum großen Teil erhalten.

Zu Hause sollte man die Äpfel bei Zimmertemperatur lagern und zügig aufessen: Der Apfel setzt dann seine Reifung fort, wird süßer und aromatischer (bevor er irgendwann verdirbt).

2 Tipps, die Oma bestimmt kannte und die mir während der Recherche aufgefallen sind:

  • Apfel scheiden bei der Nachreifung Ethylen aus; dieser Stoff kurbelt bei anderen Früchten die Reifung an. Wenn du z.B. eine unreife Avocado eine zeitlang neben einem Apfel liegen läßt, wird sie schneller genießbar.
  • Kaufst du Gemüse mit Laub oder Blättern dran (Radieschen, Bundmöhren), dann entferne es direkt nach dem Kauf. Die Blättern entziehen dem Gemüse Wasser und Nährstoffe und lassen es schneller verderben.

Quellen & zum Weiterlesen:

Äpfel im Winterschlaf, ARD

Saisonkalender, Wirtschaftsministerium Rheinland-Pfalz

 

 

 

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Online Fasten – Vorbereitung!

  • By Michaela May- Heilpraktikerin in Berlin Charlottenburg-Wilmersdorf
  • Kategorie: Aus dem Praxisleben
  • Am: 21. Nov 2017
  • permalink

Jetzt nur die Nerven behalten

Online Fasten Kur: Es wird ernst!

Im Januar 2018 soll es jetzt endgültig soweit sein: Die my Basenfasten Kur geht online. Einen ersten Testdurchlauf gab es bereit Ende September. Meine Schwägerinnen waren so freundlich, sich als erste Testpersonen zur Verfügung zu stellen. Wir testeten gemeinsam die Webinartechnik mit allen Höhen (Anmeldung funktioniert, Live Schalten klappen) und Tiefen (die Upload-Kapazität reichet nicht! Zermatschtes Bild).  Wie auch immer – die technischen Voraussetzungen stehen mittlerweile. Es kann weiter gehen: Nun braucht das Baby eine eigene Website – und damit stehe ich wieder vor ganz neuen Herausforderungen!

Dieses kleine Cartoon sagt mehr als tausend Worte. Hätte ich in den letzten Tagen eine Pistole gehabt, ich weiß nicht, wie es meinem Mac ergangen wäre. Das Problem begann mit einer fatalen Entscheidung. An dem Tag, an dem ich mich entschloss nun genug über das Thema Webseiten-Pflege zu wissen und den nächsten Schritt zu tun. Nämlich eine Landing Page für die my Basenfasten Kur zu erstellen. In Eigenregie.

Oliver Gehrmann, der mich schon seit Jahren durch den digitalen Technikjungel lotst, empfahl mir ein ganz wunderbares Programm, total simpel, versprochen: Seite anlegen, hier sind die Bilder, hier die Schriften, ein Klick, dann passiert das, Rechtsklick: Zack, alles rumgedreht. Schwups – so kannst du das ganz schnell abändern. Die Farben – was für eine Auswahl. Nun noch hier verlinken, da um 30% korrigieren (wegen der mobilen Kompatibilität). Der Parallaxeneffekt – mit eingebaut. Slideshow – kein Problem. Aha. Schrift auf Bild rechtsbündig mit gesoftetem Untergrund …undsoweiterundsoweiter. Es war wie immer, wenn der Profi Oliver etwas macht: Es geht schnell, präzise und es kommen wunderbare Sachen heraus. Das! Kann! Ich! Auch!

Lost in Translation oder: Allein mit dem Divi Builder

Ich war begeistert, hatte mir im Gespräch mit Oliver mehrere Seiten Notizen gemacht. Dann kam der Moment, als ich zu Hause den Laptop aufklappte…. die von Oliver eingerichtete Übungsseite (!!! Ja, süß nicht war???) aufrief. Sie hätte auch leer sein können, soviel sagte mir das, was ich da sah. Und mir damit schlagartig klar wurde: Ich fange am besten erstmal ganz von vorn an. Balken und Felder, Sektionen, Abschnitte, Zeilen … alle verschwamm zu einem Bild-Brei. Also, Schritt 1 > Sortieren: Was gibt es an Elementen. Schritt 2 > Einfach mal drauflos probieren, mal hier und da klicken, alles kombinieren. Logo, Schrift und Foto in eine Zeile? Okay, mit einem dreiteiligen Raster. Nur: Wie kriegt man das hin, dass die drei Elemente dann auch größentechnisch zusammen passen? Diese Frage führt zu einem 30 minütigen Gefummel unter dem Reiter “Größe anpassen”. Ich stehe auf Kriegsfuß mit Pixeln, ich bin im Zentimeter-Zeitalter geboren, daran liegt das. Zudem schreibe ich dann auch noch alles zeitaufwändig mit, weil ich genau weiß, dass ich nach 2 Stunden keine Ahnung mehr habe, wie ich dies oder jenes hingekriegt habe. So starrte ich drei Tage lang auf Layout-Seiten wie die, die du links siehst, um dann immerhin sowas zustande zu kommen, was du rechts siehst.

 

Von hier nach da: 3 Tage Abend- und Nachtschichten! 🙂

Der Teufel & das Detail

Es gibt aber auch wirklich eine Menge zu entscheiden, weil so wahnsinnig viel möglich ist. Welche Schriften, welche Farben? Ist das Orange schön oder das dunklere? Sollte es überhaupt Orange sein oder lieber Sandfarben? Oder beides? Wie passen die Fotos farblich dazu? Und: Welche Fotos überhaupt? Aus meinen Vorträgen weiß ich, dass leere Teller nur Angst machen. Und weil wir basisch fasten bleibt der Teller ja auch gar nicht leer … Ausserdem: Warum um Himmels willen, sieht das alles in den Layout-Beispielen der Profis so einfach, elegant und aus einem Guss aus? Und bei mir nicht? So kämpfte ich mich Schritt für Schritt- ach, Pardon – Sektion für Sektion vor.

Ach, du möchtest nun wissen, was aus der Landing Page für die Online-my Basenfasten Kur geworden ist? Oh, diese Frage ist schnell beantwortet: Alle Entwürfe bisher landeten im digitalen Papierkorb. Keines meiner Werke aus den ersten Tagen gefiel mir. ABER: Es wird. Mit einigen Kniffen und Tricks – wieder von Oliver, versteht sich – könnte es jetzt was werden. Heute ist Dienstag – am Wochenende, da lege ich final los. Gaaaaanz bestimmt. Die Aufschieberitis ist meine Begleiterin in diesen mühsamen Tagen. Puh.

Frau versus Computer: Ein Rechercheergebnis

Ein noch zum Schluss: Wenn man sich so mit neuer Technik vertraut macht, lohnt sich immer ein Blick  auf die You Tube Tutorials. Das macht man heute so. Und beim Suchen stieß ich auf einen ganz süßen Clip. Was zu einen beweist, wie schnell man sich vom Hundertsten ins Tausendste verlieren kann im Netz – aber auch klar macht: egal, was ist > den Mut nicht verlieren! 😉

 

Online fasten? Wovon rede ich eigentlich die ganze Zeit?

  • Die Online my Basenfasten Kur – hier findest du alles was du darüber wissen solltest:

my Basenfasten Kur – jetzt auch online!

  • Hier sind die Termine:

 

Hast du Fragen zur Online Fasten Kur oder möchtest du eine persönliche Beratung? Dann geht es hier weiter:

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Grüne Proteinquellen

Vegetarisch oder vegan leben

Genug Eiweiß – der Mix macht´s

Ständig bekommen Vegetarier und Veganer zu hören, vor allem ihr Verzicht auf Fleisch sei bedenklich, weil die Nahrung zu wenig lebensnotwendiges Protein enthalte. Was daran stimmt ist: Fleisch enthält tatsächlich viel Eiweiß, das der Körper gut verwerten kann. Wer aber ein bisschen mitdenkt und darauf achtet, was er isst, der muß auch bei einer fleischlosen Ernährung als Erwachsener keinen Mangel befürchten. Ich zeige dir, wie es geht – auf den Mix kommt es nämlich an.

 

Wievielt Protein braucht man wirklich?

Proteine enthalten sogenannte  Aminosäuren und sie sind der wichtigste Baustoff, den der Körper täglich braucht. Einige dieser Aminosäuren könne wir nicht selber herstellen; diese sogenannten essentiellen Aminosäuren müssen über die Ernährung zugeführt werden. Wenn man der ein oder anderen Werbung glauben schenkt, dann sollte man sich Eiweiß in Massen täglich hinein kippen um auf Knopfdruck, fit und leistungsfähig zu bleiben (Anspielung verstanden??) Mit Verlaub – das ist schlicht und einfach Quatsch. Empfohlen wird eine täglich Proteinaufnahme von 0,8 g pro Kilo Körpergewicht. wer also 65 Kilo wiegt, sollte 52 Gramm Eiweiß pro Tag zu sich nehmen. Um mal ein Gefühl für die Größenordnung zu bekommen: Ein Ei zum Frühstück (8g EW), 150 g Fleisch zu Mittag (39g EW) und 200 ml Milch – dann ist das Tagessoll sogar schon etwas übererfüllt.

Das sind die fleischlosen Alternativen

Gut, nun soll es hier ja speziell um Menschen gehen, die sich fleischlos ernähren. Und die wissen, was vielleicht nicht jedem anderen sofort klar ist: Auch Pflanzen enthalten Proteine. Zwar weniger als Fleisch, aber immerhin: Besonders eiweißreiches Gemüse sind unter anderen Bohnen und Sprossen, die sehr gute Proteinquellen sind. Ansonsten findet man eiweißreiches Gemüse eher in getrockneter Form, wie an der nachstehenden Tabelle mit den gängigsten eiweißreichen Gemüsesorten ersichtlich wird. Am besten ist eine ausgeglichene Ernährungsweise, die auch gesunde Kohlenhydrate, sowie Fette beinhaltet. Vegetarier oder Veganer leben beispielsweise nicht nur alleine von eiweißreichem Gemüse, sondern auch von Sojaprodukten, Reis, Nudeln ohne Eier, Quinoa, Couscous, Dinkel, Nüssen und Samen.

Auch zu den gängigen Milcherzeugnissen gibt es pflanzliche Alternativen, die sich (fast) genauso verwenden lassen, wie die herkömmlichen Produkte.

  • Joghurt: Veganer Joghurt wird meist auf der Basis von Soja hergestellt, aber auch Kokosnüsse, Reis, Mandeln oder Hanf eignen sich dafür. Vegane Fruchtjoghurts stehen dem Original aus Kuhmilch in nichts nach. Sie sind fruchtig, cremig und schmecken sehr mild. Die Joghurt-Alternativen sind in den meisten Supermärkten und Discountern, aber auch Reformhäusern und Biomärkten erhältlich.
  • Quark:Veganer Quark wird meist auf der Basis von Mandeln oder Cashewkernen oder aus Sojabohnen hergestellt. Damit liefert der Quarkersatz gesunde Fettsäuren und kann Teil einer ausgewogenen Ernährung sein. Manche Sorten werden noch mit einem Probiotikum versetzt und bekommen dadurch den typisch säuerlichen Geschmack.
  • Ob als Schlagsahne, Sprühsahne oder zum Kochen: Vegane Sahne, auch Cuisine genannt, ist mittlerweile in allen Formen erhältlich. Geschmack, Stabilität und Cremigkeit stehen dem Original aus Kuhmilch in nichts nach. Zum Verfeinern von Saucen und Suppen kommt vegane Cuisine zum Einsatz. Die Grundlage veganer Sahne ist von Hersteller zu Hersteller unterschiedlich und reicht von Soja über Dinkel, Mandeln, Hafer und Reis bis hin zu Kokosmilch.

“Vegane” Butter gibt es ohnehin schon seit ewig: Man nennt sie Margarine. Jedoch gibt es Margarine, die sehr butterähnlich ist und für die keine ungesunden, gehärteten Fett verwendet wurden. Der Klassiker ist die sogenannte Alsan-Margarine, welche bereits seit Jahren von Veganern als Butterersatz genutzt wird. Konsistenz, Geschmack und auch Verpackung gleichen denen von tierischer Butter.

Die Kombi macht´s

Grundsätzlich kann der menschliche Körper tierisches Protein leichter verwerten, als pflanzliches. Schließlich sind wir vom biologischen Bauplan her den Tieren näher als den Pflanzen. Kombiniert man aber pflanzliche Eiweißlieferanten miteinander, so läßt sich die Proteinausbeute steigern. Hintergrund ist die verschiedene sogenannte Biologische Wertigkeit von Proteinquellen, aber, machen wir es nicht zu kompliziert.  Für den Alltag gilt: Die Kombi macht´s. Die folgende Grafik zeigt, wie das gehen kann.

… und was ist mit Vitaminen & Co

Herzlich heftig gestritten wird auch immer über die Vitaminversorgung von Vegetariern und Veganern. Auch hier kann Fleisch eine wichtige Rolle spielen – muss es aber nicht. Ich verweise an dieser Stelle mal lapidar auf die indische Küche, die – zumindest weitestgehend – vegetarisch (nicht vegan!) ist. Kann sich ein ganzer, so bevölkerungsreicher Kontinent irren? 🙂 Ich halte nichts von Panikmache.

Möchtest du weiter lesen zu diesem Thema? Dann schau doch mal hier nach

  • Achtung Planzenfresser  – ein munterer Blog zu diesem Thema. Auch mit Tipps für Einsteiger und einem Selbstversuch Protokoll.
  • Claus Leitzmann, Markus Teller, Vegetarische Ernährung – für alle die, die es wissenschaftlich mögen
  • Hans Guenter Kugler, Arno Schneider, Vegetarisch essen – Fleisch vergessen. Ratgeber für Vegetarier und Veganer aus ärztlicher Sicht, für alle die diese Aspekte interessieren.
  • Armin Risi, Ronald Dürrer, Vegetarisch leben – Die Vorteile einer fleischlosen Ernährung
  • Huch – es fehlt noch was für die Veganer unter euch: Heike Englert und Sigrid Siebert, Vegane Ernährung

Kontakt zu Michaela May, maypraxis Naturhlekunde in Berlin

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Blähungen & Pupse

  • By Michaela May- Heilpraktikerin in Berlin Charlottenburg-Wilmersdorf
  • Kategorie: Aus dem Praxisleben
  • Am: 6. Nov 2017
  • permalink

Darm im Dialog

Woher kommen Blähungen ?

Während unserer letzten Online my Basenfasten Kur stellte eine Teilnehmerin die Frage, warum sie so oft Blähungen habe und was man dagegen tun könnte. Deshalb hier – auch für euch – mal die wichtigsten Fakten zu diesem oft peinlichen Thema im Überblick. Kurzzusammenfassung: Pupse sind so eine Art Dialogform des Darms und geben Auskunft, woran er grade gearbeitet hat.

Blähungen, Pupsen, Furzen, oder poetisch “abgehende Darmwinde” – für das rektale Ablassen von Luft  gibt es viel Beschreibungen. Medizinisch fachlich korrekt spricht man von Flatulenz. Unter “Blähungen” versteht man streng genommen, eher die Vorstufe von Pupsen, nämlich das Gefühl einen unangenehm mit Luft gefüllten Bauch zu haben.  Doch, wie auch immer, eins ist gewiß: Furzen ist normal. Als erstes deshalb, quasi zur Beruhigung, einige Zahlen rund um das Thema:

  • Etwa 15 Mal kommt es täglich zum Abgang von Winden und bis zu 20 Mal gilt als total normal.
  • Der Darm produziert etwa 700 ml überschüssiges Gas am Tag. Es ist das Ergebnis der Tätigkeit unserer Darmbakterien. Die verwursten Proteine und Kohlenhydrate  aus der Nahrung. Und wer isst, der scheidet auch aus. Das gilt auch für die 2 kg Bakterien, die wir so mit uns herumschleppen.

Die Sprache der Darmgase

Statt sich angeekelt vom Thema abzuwenden, kannst du in Zukunft die Sprache deines Darms besser verstehen. Ganz grob kannst du dir folgende Faustformel merken:

  • Fürze, die heftig nach Fauligem stinken, sind ein untrügliches Zeichen dafür, dass die proteinverdauenden Bakterien in deinem Darm grade ein Fest feiern. Du hast also viel tierisches (auch pflanzliches) Eiweiß gegessen? Oder mehr davon, als du sonst isst? Dann mach dich darauf gefasst.
  • Eher dezent, dafür aber voluminöser, kommen Pupse daher, die aus der Kohlenhydratverwertung im Darm stammen. Du kennst sicher den Spruch “Jedes Böhnchen… usw.”: Vor allem die so gesunden, ballaststoffreichen Lebensmittel (Bohnen, Linsen, Kohl und Co.).

An dieser Stelle noch einmal mein gebetsmühlenartiges Plädoyer für das ausreichende Kauen: Kohlenhydrate (Lebensmittel wie z.B. Obst, Gemüse, Getreide), die nicht ausreichend gekaut und eingespeichelt werden, landen nahezu unverdaut im Darm und werden dort ein Freudenfest für die Darmbakterien, mit entsprechenden Konsequenzen. Mach mal den Test: “ausreichend gekaut” ist die Nahrung, die ohne großen Widerstand oder Nachhilfe durch allzu kräftiges Schlucken bequem durch die Speiseröhre in Richtung Magen gleitet. Übrigens hilft es auch, kleinere Bissen zu nehmen und nicht alles zu verschlingen. Nur mal so nebenbei bemerkt 😉

Das Gläschen Wein am Abend …

Oft wird vergessen, das auch Alkohol eine Rolle spielen kann. Alkohol wird im Körper zu Zucker (=Kohlenhydrat) umgewandelt. Schließlich kommt es besonders häufig nach dem Konsum von Bier zu Blähungen. Das liegt daran, dass Bier Hefe und Gerste enthält. Diese gären im Verdauungstrakt und können eine erhebliche Gasbildung bewirken. Nicht zuletzt kann Alkohol auch eine hemmende Wirkung auf die Darmmotorik haben. Das führt dazu, dass die aufgenommene Nahrung nicht so schnell weiter transportiert wird und eine längere Verweildauer im Magen-Darm-Trakt hat. Dadurch kann ein Gärungsprozess einsetzen, der zu einer verstärkten Gasproduktion führt.

Luft im Bauch- das wird oft übersehen!

Okay, beim Pupsen an die Verdauung zu denken, das mag sich ja noch schnell erschließen. Allerdings: Ein Großteil der Luft im Bauch ist auch tatsächlich Luft – und zwar die, die wir einatmen und verschlucken. Das passiert in so kleinen Mengen und so unbewußt, dass kaum jemand damit rechnet, dass wir täglich zwischen 2 und 3 Litern Luft verschlucken. Und die uns auch irgendwie wieder raus, notfalls auch nach hinten. Folgende Situationen fördern das “Luft-Schlucken”:

  • Hastiges Essen
  • Angeregtes Sprechen während des Essens, etwa beim Geschäftsessen oder Date
  • Kohlensäurehaltige Getränke
  • Rauchen
  • Lolli lutschen
  • Kaugummi kauen

So hängen Rülpsen und Pupsen zusammen

Tatsächlich entstehen während der Verdauung viel mehr Gase. Diese gehen aber den eigentlich üblichen Weg: Verdauungsgase werden vom Darminneren über das Blut in Richtung Lunge transportiert und dort abgeatmet. Haben wir nun allerdings besonders viel gasbildende Lebensmittel gegessen, dann ist dieser Weg überlastet. Der Körper weiß sich zu helfen: Gase aus dem oberen Verdauungstrakt werden mit einem ordentlichen Rülpser nach aussen befördert. Gase aus dem unteren Verdauungstrakt schaffen diese Strecke nicht und gehen deshalb über den Anus ab.

 Was kann sonst noch hinter Blähungen stecken?

Flatulenz sollte dann gecheckt werden, wenn sie mit Schmerzen, meist Bauchkrämpfen einher geht. Ganz typisch ist dieses Symptom bei Menschen…

  • …. die an Nahrungsmittelunverträglichkeiten leiden, z.B. an Laktose, Fruktose oder wenn bestimmte Zuckerersatzstoffe nicht vertragen werden. Typisch ist, dass die Beschwerden unmittelbar nach dem Verzehr entsprechender Nahrungsmittel auftreten. Um das festzustellen lasse ich immer ein Ernährungstagebuch führen, entsprechende Labortest geben dann die diagnostische Sicherheit.
  • Auch Reizdarmpatienten leiden unter vermehrten Darmgasen in Verbindung mit Schmerzen. Ebenso Patienten mit bestimmten Vorerkrankungen (z.B. Diabetes) oder während der Einnahme von Medikamenten wie Metformin, Acarbose oder Miglitol (die bei Diabetes verschrieben werden), sowie penicillinhaltige Antibiotika. Auch bei der Benutzung von Abführmittel kann es dazu kommen.

Vor allem aber dann, wenn die Blähungen von Alarmsymptomen wie Stuhlveränderungen, Blut im Stuhl oder Gewichtsverlust begleitet werden, dann ist ein ärztlicher Check unablässig.

Für den Normalfall gilt vor allem eins: Wer Pupsen unterdrückt, bei dem dehnt sich natürlich durch die Ansammlung der Gase der Darm. Dadurch können Bauchkrämpfe auch überhaupt erst entstehen. Zudem kann sich der Druck auf die Lungen erhöhen und der Betroffene gerät unter Stress – das ist alles nicht lebensbedrohlich, jedoch ausreichend unangenehm.

 

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Ein spannendes Thema?  Dann könnte dich das hier auch interessieren:

Ballaststoffe: Wirkung

 

Reizdarm – Symptome & Therapie

 

Nahrungsmittel-intoleranz

 

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Darm im Dialog

Woher kommen Blähungen ?

Während unserer letzten Online my Basenfasten Kur stellte eine Teilnehmerin die Frage, warum sie so oft Blähungen habe und was man dagegen tun könnte. Deshalb hier – auch für euch – mal die wichtigsten Fakten zu diesem oft peinlichen Thema im Überblick. Kurzzusammenfassung: Pupse sind so eine Art Dialogform des Darms und geben Auskunft, woran er grade gearbeitet hat.

 

Blähungen, Pupsen, Furzen, oder poetisch “abgehende Darmwinde” – für das rektale Ablassen von Luft  gibt es viel Beschreibungen. Medizinisch fachlich korrekt spricht man von Flatulenz. Unter “Blähungen” versteht man streng genommen, eher die Vorstufe von Pupsen, nämlich das Gefühl einen unangenehm mit Luft gefüllten Bauch zu haben.  Doch, wie auch immer, eins ist gewiß: Furzen ist normal. Als erstes deshalb, quasi zur Beruhigung, einige Zahlen rund um das Thema:

  • Etwa 15 Mal kommt es täglich zum Abgang von Winden und bis zu 20 Mal gilt als total normal.
  • Der Darm produziert etwa 700 ml überschüssiges Gas am Tag. Es ist das Ergebnis der Tätigkeit unserer Darmbakterien. Die verwursten Proteine und Kohlenhydrate  aus der Nahrung. Und wer isst, der scheidet auch aus. Das gilt auch für die 2 kg Bakterien, die wir so mit uns herumschleppen.

Die Sprache der Darmgase

Statt sich angeekelt vom Thema abzuwenden, kannst du in Zukunft die Sprache deines Darms besser verstehen. Ganz grob kannst du dir folgende Faustformel merken:

  • Fürze, die heftig nach Fauligem stinken, sind ein untrügliches Zeichen dafür, dass die proteinverdauenden Bakterien in deinem Darm grade ein Fest feiern. Du hast also viel tierisches (auch pflanzliches) Eiweiß gegessen? Oder mehr davon, als du sonst isst? Dann mach dich darauf gefasst.
  • Eher dezent, dafür aber voluminöser, kommen Pupse daher, die aus der Kohlenhydratverwertung im Darm stammen. Du kennst sicher den Spruch “Jedes Böhnchen… usw.”: Vor allem die so gesunden, ballaststoffreichen Lebensmittel (Bohnen, Linsen, Kohl und Co.).

An dieser Stelle noch einmal mein gebetsmühlenartiges Plädoyer für das ausreichende Kauen: Kohlenhydrate (Lebensmittel wie z.B. Obst, Gemüse, Getreide), die nicht ausreichend gekaut und eingespeichelt werden, landen nahezu unverdaut im Darm und werden dort ein Freudenfest für die Darmbakterien, mit entsprechenden Konsequenzen. Mach mal den Test: “ausreichend gekaut” ist die Nahrung, die ohne großen Widerstand oder Nachhilfe durch allzu kräftiges Schlucken bequem durch die Speiseröhre in Richtung Magen gleitet. Übrigens hilft es auch, kleinere Bissen zu nehmen und nicht alles zu verschlingen. Nur mal so nebenbei bemerkt 😉

Das Gläschen Wein am Abend …

Oft wird vergessen, das auch Alkohol eine Rolle spielen kann. Alkohol wird im Körper zu Zucker (=Kohlenhydrat) umgewandelt. Schließlich kommt es besonders häufig nach dem Konsum von Bier zu Blähungen. Das liegt daran, dass Bier Hefe und Gerste enthält. Diese gären im Verdauungstrakt und können eine erhebliche Gasbildung bewirken. Nicht zuletzt kann Alkohol auch eine hemmende Wirkung auf die Darmmotorik haben. Das führt dazu, dass die aufgenommene Nahrung nicht so schnell weiter transportiert wird und eine längere Verweildauer im Magen-Darm-Trakt hat. Dadurch kann ein Gärungsprozess einsetzen, der zu einer verstärkten Gasproduktion führt.

Luft im Bauch- das wird oft übersehen!

Okay, beim Pupsen an die Verdauung zu denken, das mag sich ja noch schnell erschließen. Allerdings: Ein Großteil der Luft im Bauch ist auch tatsächlich Luft – und zwar die, die wir einatmen und verschlucken. Das passiert in so kleinen Mengen und so unbewußt, dass kaum jemand damit rechnet, dass wir täglich zwischen 2 und 3 Litern Luft verschlucken. Und die uns auch irgendwie wieder raus, notfalls auch nach hinten. Folgende Situationen fördern das “Luft-Schlucken”:

  • Hastiges Essen
  • Angeregtes Sprechen während des Essens, etwa beim Geschäftsessen oder Date
  • Kohlensäurehaltige Getränke
  • Rauchen
  • Lolli lutschen
  • Kaugummi kauen

So hängen Rülpsen und Pupsen zusammen

Tatsächlich entstehen während der Verdauung viel mehr Gase. Diese gehen aber den eigentlich üblichen Weg: Verdauungsgase werden vom Darminneren über das Blut in Richtung Lunge transportiert und dort abgeatmet. Haben wir nun allerdings besonders viel gasbildende Lebensmittel gegessen, dann ist dieser Weg überlastet. Der Körper weiß sich zu helfen: Gase aus dem oberen Verdauungstrakt werden mit einem ordentlichen Rülpser nach aussen befördert. Gase aus dem unteren Verdauungstrakt schaffen diese Strecke nicht und gehen deshalb über den Anus ab.

 Was kann sonst noch hinter Blähungen stecken?

Flatulenz sollte dann gecheckt werden, wenn sie mit Schmerzen, meist Bauchkrämpfen einher geht. Ganz typisch ist dieses Symptom bei Menschen…

  • …. die an Nahrungsmittelunverträglichkeiten leiden, z.B. an Laktose, Fruktose oder wenn bestimmte Zuckerersatzstoffe nicht vertragen werden. Typisch ist, dass die Beschwerden unmittelbar nach dem Verzehr entsprechender Nahrungsmittel auftreten. Um das festzustellen lasse ich immer ein Ernährungstagebuch führen, entsprechende Labortest geben dann die diagnostische Sicherheit.
  • Auch Reizdarmpatienten leiden unter vermehrten Darmgasen in Verbindung mit Schmerzen. Ebenso Patienten mit bestimmten Vorerkrankungen (z.B. Diabetes) oder während der Einnahme von Medikamenten wie Metformin, Acarbose oder Miglitol (die bei Diabetes verschrieben werden), sowie penicillinhaltige Antibiotika. Auch bei der Benutzung von Abführmittel kann es dazu kommen.

Vor allem aber dann, wenn die Blähungen von Alarmsymptomen wie Stuhlveränderungen, Blut im Stuhl oder Gewichtsverlust begleitet werden, dann ist ein ärztlicher Check unablässig.

Für den Normalfall gilt vor allem eins: Wer Pupsen unterdrückt, bei dem dehnt sich natürlich durch die Ansammlung der Gase der Darm. Dadurch können Bauchkrämpfe auch überhaupt erst entstehen. Zudem kann sich der Druck auf die Lungen erhöhen und der Betroffene gerät unter Stress – das ist alles nicht lebensbedrohlich, jedoch ausreichend unangenehm.

 

Umfrage zum Newsletter

  • By Michaela May- Heilpraktikerin in Berlin Charlottenburg-Wilmersdorf
  • Kategorie: Aus dem Praxisleben
  • Am: 4. Okt 2017
  • permalink

Deine Meinung ist gefragt!

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Webinar Vorbereitung

  • By Michaela May- Heilpraktikerin in Berlin Charlottenburg-Wilmersdorf
  • Kategorie: Aus dem Praxisleben
  • Am: 16. Aug 2017
  • permalink

Technik, Tücken, Trauma

So versaut man sich den Sommer

Bitte entschuldigt die provokante Überschrift. In Wahrheit bin ich elektrisiert … ich will es hinkriegen und recherchiere mir zur Zeit einen Wolf. Statt einige ruhige Sommertage zu genießen, stecke ich mitten in den technischen Vorbereitungen für das Webinar “Gelassen Fasten – so organisierst du einen perfekten Fastentag”. Am Montag, 28.8, um 18.30 gehe ich live online, koste es, was es wolle 🙂 Das werden wir ja wohl doch mal sehen. Und du bist eingeladen.

 

Die große Leere- wie immer vor großen Entscheidungen … ?

Nicht das auch noch!

Als erstes passiert natürlich schon mal das, mit dem ich am wenigsten gerechnet hatte – die Kamera streikt. Also, wenn ich eins beherrsche, dann ist es meine Kameraausrüstung (schließlich habe ich das ja mal sogar in meiner Journalistenausbildung gelernt!). Aber meine kleine SonyCam hat auch ihr Eigenleben. Nach einigen Monaten Ruhepause und nach dem Einlegen eines zusätzlichen Speicherchips hat sie sich irgendwie verschluckt. Also: Korrektur aller Einstellungen; ich bringe ihr bei “Fotos auf den Chip”, “Filme auf die Festplatte”. SonyCam gehorcht. Meine Einladung an euch zum Webinar ist im Kasten. Das Hochladen bei YouTube … eigentlich kein Problem – hätte ich mich nicht im Kanal verhauen. Irghh. Also: Da wieder gelöscht, im maypraxis-Kanal wieder hochladen. Dauert alles ewig – mittlerweile ist es so spät geworden, dass wahrscheinlich alle Amerikaner dieser Welt wach sind und ihre Videos uploaden. Da dauern 2 Minuten dann schon mal eine gute Dreiviertel Stunde….. Geduld ist nicht meine Stärke. Man wird aber demütig.

Erste kleine Erfolge helfen 🙂

Okay – aber letztlich steht alles : Deshalb klicke hier mit besonders viel Liebe (!!!!!) und schau dir Teil 1 meiner Einladung um Webinar an!

Sehr gut, aber damit ist es ja noch nicht getan. Ich muß mich entscheiden, welchen Webinar-Anbieter ich wähle. Ein Abo bei einem der Platzhirschen, ein Plugin für WordPress? Das bedeutet: Viele Videotutorials ansehen. Abwägen. Nachdenken. Das kann bei einem Projekt, das man vorher noch nie angegangen ist, schon anstrengend sein. Ich stecken noch mittendrin… ich berichte, sobald ich weiter gekommen bin.

So geht´s weiter

Es ist jetzt 7.10 – eine unchristliche Zeit eigentlich, aber, was hilft´s … in anderthalb Stunden geht es in der Praxis los. Darauf freue ich mich schon jetzt. Am Abend werde ich an´s Laptop zurückkehren. Zwischendurch muss der Newsletter an euch ja auch noch raus. Hoffentlich ist MailPoet (mein Programm) heute gut gelaunt. Er kann nämlich sehr sehr übellaunig werden, wenn man nicht absolut jeden Schritt speichert – dann ist schonmal schnell ein ganzen Newsletterlayout futsch. Nur nicht dran denken … alles wird gut.

Puh.

Euch allen einen schönen Tag!

 

Tipp: Ballaststoffe pro Tag

Heilsame Ballaststoffe

So verbesserst du dein Tagessoll ganz schnell & einfach

Sind komplexe Kohlenhydrate generell schlecht? Die Low-Carb-Welle hat dazu geführt, dass viele so denken. Zu den komplexen Kohlenhydraten gehören aber auch die Ballaststoffe. Sie haben vielfältige gesundheitsfördernde Wirkungen im Körper. Sie pflegen nicht nur den Darm und regulieren die Verdauung, sondern leiten Schadstoffe aus und wirken gegen krebserregende Stoffe. Ich zeige dir, wie du die Ballaststoffe pro Tag in deiner Ernährung sinnvoll steigerst.

Ballaststoffe pro Tag Soviel sollten es sein

Ballaststoffe pro Tag – wieviel sollte es sein?

Damit Darm und Stoffwechsel von den Ballaststoffen profitieren, sollte die tägliche Aufnahmemenge bei 30 g liegen. Untersuchungen zeigen, dass Männer nd Frauen in Deutschland aber maximal 23 g durchschnittlich schaffen. Aus meiner Erfahrung in der Praxis kann ich sagen, das viele aber de facto weit darunter liegen. Manche erreichen noch nicht einmal 5 g pro Tag. Zeit also auch für dich, einmal zu checken , wie es mit deinem Ballaststoffverzehr so aussieht. Wie findest du heraus, ob du genügend Ballaststoffe pro Tag isst?  Folgende Zeichen schickt dir dein Körper:

  • Deine Verdauung ist unregelmäßig und du leidest unter Verstopfungen. Der Stuhlgang ist beschwerlich und oft nur unter zusätzlicher Bewegung erfolgreich. Auch ein weicher, fast schaumiger Stuhl zeigt an, dass du zu viel einfache Kohlenhydrate gegessen hast.
  • Du hast sehr schnell nach der Mahlzeit wieder Hunger. Eine mögliche Erklärung: Der Blutzuckerspiegel sinkt nach der Mahlzeit sehr schnell ab.  Ballaststoffhaltige Nahrungsmittel (z.B. Hülsenfrüchte, Getreide, Nüsse) verhindern das und machen schnell und langanhaltend satt.
  • Du bist schnell müde. Dieses Symptom kann auch mit dem schnellen Absinken des Blutzuckerspiegels zusammen.

Welche sonstigen guten Eigenschaften Ballaststoffe für deinen Körper haben, habe ich schon in anderen Artikeln im maypraxisblog beschrieben. Auch eine Liste mit den wichtigsten Ballaststofflieferanten  findest du in den Posts, die ich unten am Ende dieses Beitrages noch einmal für dich aufgelistet habe.

So erreichst die die optimale Ballaststoffmenge

30 g Ballaststoffe pro Tag – das ist erst einmal eine schwierige zu fassende Menge. Damit es dir leichter fällt, abzuschätzen, wie du sie zu dir nehmen kannst kommt hier eine kleine Übersicht.

Ballaststoffe pro Tag - ein Beispiel

 

Du siehst: So einfach geht es im Prinzip, die empfohlene Menge  Ballaststoffe aufzunehmen. Wichtig ist, dass du variierst: Iss nicht nur Brot oder Nudeln, sondern steigere den Obst und Gemüseanteil deiner täglichen Ernährung. So hält du auch die Kalorien in Schach. Außerdem stecken in Obst und Gemüse die Arten von Ballaststoffen, die wasserlöslich sind und besonders gute Reinigungsfunktion für den Körper haben.

Tipp: So stellst du deine Ernährung um

Schau dir einmal die folgende Grafik an. Hier zeige ich dir, wie du mit einigen kleinen Kniffen sofort mehr Ballaststoffe aufnimmst:

  • Statt süßer Weintrauben, iss lieber einen Apfel, der gute Pektine enthält.
  • Ersetze normale Weizennudeln durch Vollkornnudeln und erreiche gleich mehr als die doppelte Menge an Ballaststoffen.
  • Selbst beim Naschen kannst du noch etwas herausholen, ein du statt Butterkekse Vollkornkekse wählst. Oder dich für die rote Grütze entscheidest statt für Götterspeise
  • usw. usw.

Geh den Plan einmal Schritt für Schritt durch und vergleiche ihn mit deinen Essgewohnheiten. Wo kannst du etwas ändern? Tu´es!

 

So bekommst du ausreichend Ballaststoffe pro Tag

 

Wenn dich das Thema interessiert, habe ich noch Vorschläge für dich zum Weiterlesen:

Vielleicht interessiert dich auch das:

Kontakt zu Michaela May, maypraxis Naturhlekunde in Berlin

Noch eine Idee für dich!

Manchmal muss man umdenken, wenn man seine Ernährung verbessern will. Ein neue Maß finden für die Mengen, die man isst. Ein neue Gefühl entwickeln, was einem gut tut und was nicht. Ein guter einstieg ist eine basisch-vegane Fastenkur. Wäre das vielleicht ein guter Startschuss für dich? Dann schau dir doch mal  die my Basenfasten Kur an.  Dabei geht es nicht ums Hungern, sondern um die Schulung deines Bewusstseins – so geht besser essen!

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Quellen für diesen Artikel:

Ibrahim Elmadfa, Alexa L. Meyer, Ballaststoffe, GU Kompass, 2011

Leitzmann/Müller et al.,Ernährung in Prävention und Therapie, Stuttgart, 2009

Kofrányi/Withs, Einführung in die Ernährungslehre, Neustadt, 2013

 

Ballaststoffe: Wirkung

So wirken Ballaststoffe

Faserstoffe helfen dem Körper beim Entgiften

“Ballast” – das Wort hat sowas negatives, beschreibt etwas überflüssiges, hinderliches. Bei Ballaststoffen aus der Nahrung geht es genau um das Gegenteil: Sie bezeichnen Bestandteile – vor allem von Pflanzen – die der Körper zwar eigentlich nicht gebrauchen kann. Er kann daraus keine nennenswerte Energie ziehen, wie aus dem Rest der Kohlenhydrat-Familie. Er kann daraus auch keine Baustoffe bilden wie aus den Proteinen. Der Körper kann sie auch nicht nutzen wie die Fette, die wir zu uns nehmen. Aber dennoch wirken Ballaststoffe tatsächlich segensreich. Ich zeige dir warum und wie!

Ballaststoffe Wirkung: So helfen Pflanzenfasern

Ballaststoffe: Wirkung und Arten

Um zu verstehen, wie Ballaststoffe wirken, will ich erst einmal kurz darauf eingehen, was das überhaupt ist. Pflanzen enthalten Stoffe, die ihren Stängeln Festigkeit verleihen, die das Gerüst ihrer Blätter bilden, oder die Zwischenräume in den Strukturen ausfüllen. Die meisten Ballaststoffe gehören zu de Nährstoffgruppe der Kohlenhydrate. Anhand der Aufgaben, die ich grade beschrieben habe, kannst du dir vorstellen, dass sie sehr vielschichtig und verzeigt aufgebaut sind. Man nennt sie deshalb auch “komplexe Kohlenhydrate”.

Ballaststoffe werden in 2 Gruppen unterteilt:

  • Unlösliche Ballaststoffe; Wirkung: Sie binden kaum Wasser, sie füllen den Speisebrei an und machen ihn voluminöser. Zu dieser Gruppe gehören die Faserstoffe, die Obst-, Gemüse-, aber vor allem in Getreidepflanzen als Gerüstsubstanz dienen.  Sicher hast du schon von Zellulose und Hemicellulose gehört; diese beiden gehören in diese Gruppe. Auch das Lignin gehört hierher. Es ist vor allen in verholzten Pflanzenteilen zu finden.
  • Lösliche Ballaststoffe; Wirkung: Sie können viel Wasser einlagern und bilden danach eine Art Gel. Hier finden wir einige sehr bekannte Vertreter: Das Pektin z.B., das im Apfel vorkommt. Manche Gemüsesorten enthalten das Inulin. Auch Rot- oder Braunalgen haben einen eigenen Ballaststoff und werden häufig mit dieser Eigenschaft als besonders gesund angepriesen. Sehr bekannt sind auch die sogenannten Samenschleime, z.B. aus Leinsamen. Die hat wohl schon fast jeder bei Darmträgheit mal ausprobiert.

Damit wären wir auch schon beim wichtigsten Punkt in Sachen Ballaststoffe und ihre Wirkung. Eine ballaststoffreiche Ernährung fördert die Darmgesundheit, indem sie den Speisebrei andicken. Und nicht nur das!

Ballaststoffe Wirkung. beschrieben von Michaela May

Ballaststoffe füttern den Darm

Der Darm ist ein Muskel und wenn er ordentlich zu tun hat, funktioniert er besser, als wenn ein nur labberige Fast Food zu verdauen hat. Außerdem werden die Nahrungsbestandteile aus dem dickflüssigeren Speisebrei langsamer aufgenommen. Der Blutzuckerspiegel steigt langsamer nach dem Verzehr von ballaststoffreichen Lebensmitteln. Resultat: Wir bekommen nicht so schnell wieder Hunger. Deshalb sind Ballastofflieferanten durchaus wichtig für Diätzeiten; schau mal weiter unten in der Liste mit weiterführenden Artikeln, da findest du einen Extra-Post dazu.

Noch weitere Wirkungen von Ballaststoffen sind wichtig und total faszinierend.

  • Ballaststoffe werden von den Bakterien im Darm soweit es geht abgebaut. Dabei produzieren die Darmbakterien bestimmte Fettsäuren. Diese wiederrum ernähren die Zellen der Darmschleimhaut. Durch diese Fettsäuren wird der Stuhl auch angesäuert und verhindert, dass sich schädliche Bakterien vermehren. Die “guten” Darmbakterien hingegen lieben ein saueres Darm-Umfeld.

Helfen Ballaststoffe wirklich gegen Krebs?

Es ist durchaus bemerkenswert, welche schützenden Effekte Ballaststoffe haben. Schauen wir uns einmal zwei Bereiche an, die belegen, wie konkret die protektive Wirkung von pflanzlichen Faserstoffen sein kann:

  • Eine weitere Wirkung von Ballaststoffen ist, dass sie schädliche Bestandteile im Speisebrei binden und ausleiten können. Cadmium und Blei z.B. werden von Ballaststoffen aufgegabelt und abgeführt. Zwar kann das auch mit durchaus wichtigen Mineralstoffen passieren. Aber gleichzeitig liefert eine ballaststoffreiche Ernährung wiederum ausreichend Mineralstoffe, sodass dieser Effekt in der Fachliteratur als unbedeutend bewertet wird.
  • Auch die Wirkung von Ballaststoffen als Krebsvorbeugung wird immer wieder zu Recht betont. Das funktioniert so: Die Bakterien im Darm wandeln Gallensäuren um. Bei dieser Umwandlung entstehen Stoffe, die als krebserregend gelten. Und auch hier helfen Ballaststoffe, diese Stoffwechselprodukte zu binden und unschädlich zu machen.

Mehr Ballaststoffe – so geht´s

Du siehst also: Auf den Ballaststoffgehalt deiner Ernährung zu achten, lohnt sich. Durchschnittlich nehmen Männer und Frauen in Deutschland durchschnittlich 23 g Ballaststoffe pro Tag auf. Das ist zu wenig – eigentlich sind 30g pro Tag empfohlen, wenn ich an die Auswertung der Ernährungsprotokoll in meiner Praxis denke, kann ich nur sagen – viele erreichen aber noch nicht mal die Durchschnittsmenge. Wenn du wissen möchtest, wie du den Ballaststoffanteil deiner Ernährung verbessern kannst, dann lies hier weiter:

Vielleicht interessiert dich auch das:

Kontakt zu Michaela May, maypraxis Naturhlekunde in Berlin

Noch eine Idee für dich!

Manchmal muss man umdenken, wenn man seine Ernährung verbessern will. Ein neue Maß finden für die Mengen, die man isst. Ein neue Gefühl entwickeln, was einem gut tut und was nicht. Ein guter einstieg ist eine basisch-vegane Fastenkur. Wäre das vielleicht ein guter Startschuss für dich? Dann schau dir doch mal  die my Basenfasten Kur an.  Dabei geht es nicht ums Hungern, sondern um die Schulung deines Bewusstseins – so geht besser essen!

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Hier kannst du weiter klicken, wenn du schon jetzt neugierig bist auf die online begleitete my Basenfasten Kur:

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Quellen für diesen Artikel:

Ibrahim Elmadfa, Alexa L. Meyer, Ballaststoffe, GU Kompass, 2011

Leitzmann/Müller et al.,Ernährung in Prävention und Therapie, Stuttgart, 2009

Kofrányi/Withs, Einführung in die Ernährungslehre, Neustadt, 2013

 

Pflanzliche Ballaststoffe & Abnehmen

Falsche Vorurteile gegen Ballaststoffe

Umdenken: Fit mit Faserstoffen

Pflanzliche Ballaststoffe haben ein echtes Imageproblem und das vollkommen zu unrecht. Durch die Low-Carb Modewelle werden oft alle Kohlenhydrate über einen Kamm geschert: Sie gelten als “Zucker” und damit als Dickmacher. Ein genauerer Blick lohnt sich aber grade beim Thema Ballaststoffe und Abnehmen – den Ballaststoffe können eine Diät sogar unterstützen und fördern nebenbei auch noch die Gesundheit des Darms. Wie? Das erkläre ich dir jetzt.

Ballaststoffe helfen beim Abnehmen

 

 

Ballaststoffe sind keine Kalorienbomben

Den wichtigsten Anteil an gesunden Ballaststoffen liefern Pflanzen. Sie haben in ihren Blättern und Stielen Bestandteile, die der Körper nicht verwerten kann und genau diese Bezeichnet man als Ballaststoffe. Der Wortteil “Ballast” deutet es schon an: Es handelt sich also um Stoffe, die (nahezu) unverdaulich sind. Und aus Dingen, die nicht verdaut werden können, kann der Stoffwechsel auch prinzipiell keine Energie gewinnen. Und damit auch keine Kalorien, die dick machen. Soweit so gut – mit einer klitzekleinen Einschränkung. Du hast aufmerksam gelesen? Was heißt “.. (nahezu) unverdaulich”?

  • In unserem Darm leben Bakterien, die nicht locker lassen. Auch wenn Ballaststoffe im Darm landen, machen sie sich an die Arbeit und versuchen von den Pflanzenfasern zu verdauen, was eben noch so geht. Das gelingt ihnen – zu einem geringen Teil: Pro Gramm Ballaststoffe nagen sie in etwa 2 kcal. heraus.
  • Wenn du bedenkst, dass eine gesunde Tagesration an Ballaststoffen 30 g beträgt, würdest du also 60 kcal. aus den Ballaststoffen zu dir nehmen.

Das ist nun wirklich eine verschwindend geringe Menge – vor allem sind das lohnende Kalorien, weil Ballaststoffe wirklich deine Gesundheit fördern. Aber das alles macht auch deutlich: Während einer Diät mußt du Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte etc. nicht meiden. Du kannst wunderbar mit einer leichten Mischkost abnehmen – es geht immer um die Menge, die du isst.

Schonkost: auch Fettare Milch ist erlaubt

Warum helfen pflanzliche Ballaststoffe beim Abnehmen?

Es ist tatsächlich so, dass Ballaststoffe  konkret helfen, Kalorien zu sparen. Wußtest du das? Wenn du etwas isst und kaust, entsteht daraus ein sogenannter Speisebrei. Er wandert durch die Speiseröhre, durch den Magen in den Darm und wird jeweils bearbeitet. Ballaststoffe dicken diesen Speisebrei an; sie machen ihn schwerer. Das hat tolle Konsequenzen:

  • Der schwere Speisebrei liegt länger im Magen. Konsequenz: Du bist länger satt. Der Magen funkt den Befehl “Hunger!” erst, wenn er leer ist.
  • Ballaststoffreicher Speisebrei schleicht auch langsamer durch den Dünndarm. Hier arbeiten viele kleine chemische Helfer (Enzyme) daran, die Nährstoffe herauszulösen. Mit Kohlenhydraten können diese Enzyme aber nichts anfangen – diese stören sie sozusagen bei der Arbeit. Effekt: Andere Nährstoffe, wie Kohlenhydrate und Fette, werden langsamer und in geringerer Menge aufgenommen.
  • Im Dickdarm haben pflanzliche Ballaststoffe den gegenteiligen Effekt. Der Dickdarm ist ein Muskel und er reagiert auf den voluminösen Rest-Speisebrei mit heftiger Bewegung – in Richtung Ausgang.

Also, fassen wir zusammen: Ballaststoffhaltige Lebensmittel und Abnehmen schließen sich nicht aus, im Gegenteil!

Ballaststoffe – hier stecken die meisten drin!

Perfekt, dann schau dir die folgende Übersicht an: Hier habe ich dir zusammengestellt, wieviel Ballaststoffe verschiedene Lebensmittelgruppen enthalten. Du siehst:

  • Erbsen, Bohnen, Linsen … die sogenannten Hülsenfrüchte gehören zu den Spitzenreitern, hier von mir liebevoll “Megaperformer” genannt.  100g Mandeln kommen z.b. auf ca. 15g Ballaststoffe. Absoluter Spitzenreiter: Die Weizenkleine. 100g davon haben 45,4g Ballaststoffe. (Aber: Wer isst schon 100g pulvrige Weizenkleie????? 😉
  • Einen immer noch sehr hohen  Anteil an Ballaststoffen hat die Gruppe Nr. 2, die deshalb als “Superperformer” geadelt werden: Alles, was aus VOLLKORN-Getreide hergestellt wird kommt im Durchschnitt so auf 5-10g Ballaststoffanteil.
  • Als “Basicperformer” lohnt sich der Verzehr von Gemüse (durchschnittlich um die 5g pro 100g) und Obst (um die 2g/100g ). Vor allem von Gemüse kannst und darfst du soviel essen, wie du magst.

Ballaststoffe und Abnehmen: gewichtige Fakten!

Pflanzliche Ballaststoffe & Abnehmen: Verblüffende Kalorienrechnung

Du siehst also, dass es sich auch mit Blick auf die Figur durchaus lohnt, ausreichend Ballaststoffe mit einzuplanen. Noch ein kleines Rechenbeispiel dazu, dass eine ballaststoffreiche Ernährung nicht bedeutet, dass die Kalorienzahl nach oben schnellt.

  • An einem normalen Tag nehmen wir bei unserer typischen Ernährung ca. 21g Ballaststoffe auf und erreichen 2.474 kcal.
  • Erhöht man den Ballaststoffanteil dieses Tages auf 49g, kommen trotzdem nur 2.484 kcal. heraus.

Das haben Fachleute mal errechnet (zitiert nach Kofrányi/Wirths, Tabelle S. 64). Verblüffend, oder? Wenn du dich weiter informieren möchtest zum Thema, dann könnte dich folgendes interessieren:

  • Ballaststoffe Basiswissen: Pflanzenfasern entgiften den Körper (erscheint am 28.7.17)
  • Ballaststoffe – so verbesserst du dein Tagessoll ganz schnell & einfach  (erscheint am 28.7.17)
  • my Level Diät – Abnehmen im Gleichgewicht. Hier erkläre ich dir, wie mein Diätcoaching funktioniert und wie auch du bei mir in der Praxis abnehmen kannst!
  • my Basenfasten Kur: Die basisch-vegan Fastenkur ist seit Jahren fester Bestandteil im Angebot meiner Praxis. Reset für den Körper – Entsäuern, Stoffwechsel regulieren und Gewicht sanft regulieren.

Ab Herbst kannst du mitmachen – egal wo du wohnst, denn ab Herbst gibt es die Kur auch online begleitet!

Melde dich gleich für einen der beiden Termine  Einführungswebinar Ende August 2017 an. Dort erkläre ich dir, wie ein perfekter basisch-veganer Fastentag aussieht!

Ich bin total gespannt, wie euch dieses Angebot gefällt. Ich finde das superpraktisch – nicht abends noch durch die Gegend fahren zum Fastentreffen, tagsüber chatten in der Facebookgruppe, und alle Video sind 24 Std. in der Mediathek abrufbar. Du bist also zeitlich komplett unabhängig und trotzdem in der Fasten-Gruppe aufgehoben und nicht allein!

Basenfasten - Fastenkur online begleitet

Für alle, die in Berlin leben, gibt es natürlich auch die bewährte  my Basenfasten Kur in der Praxis in Wilmersdorf-Charlottenburg:

Es wäre toll, wenn du bei einem der Termine mit dabei wärst. Es lohnt sich, mal aus dem Essens-Alltag auszusteigen. Danach siehst du einiges anders. Schau mal hier, welche Erfahrungen andere gemacht haben. Kontakt zu Michaela May, maypraxis Naturhlekunde in Berlin

 

Quellen für diesen Artikel:

Zum Thema Ballaststoffe allgemein:

  • Elmadfa/Meyer, Ballaststoffe, GU Kompass, 2011
  • Leitzmann/Müller et al.,Ernährung in Prävention und Therapie, Stuttgart, 2009, Kapitel 9
  • Kofrányi/Withs, Einführung in die Ernährungslehre, Neustadt, 2013, Kapitel 2.5

Zusätzlich für die Grafiken (alle Internetquellen zuletzt aufgerufen im Juli 2017):