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Videoblog mit Michaela May

Grüne Proteinquellen

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Vegetarisch oder vegan leben

Genug Eiweiß – der Mix macht´s

Ständig bekommen Vegetarier und Veganer zu hören, vor allem ihr Verzicht auf Fleisch sei bedenklich, weil die Nahrung zu wenig lebensnotwendiges Protein enthalte. Was daran stimmt ist: Fleisch enthält tatsächlich viel Eiweiß, das der Körper gut verwerten kann. Wer aber ein bisschen mitdenkt und darauf achtet, was er isst, der muß auch bei einer fleischlosen Ernährung als Erwachsener keinen Mangel befürchten. Ich zeige dir, wie es geht – auf den Mix kommt es nämlich an.

 

Wievielt Protein braucht man wirklich?

Proteine enthalten sogenannte  Aminosäuren und sie sind der wichtigste Baustoff, den der Körper täglich braucht. Einige dieser Aminosäuren könne wir nicht selber herstellen; diese sogenannten essentiellen Aminosäuren müssen über die Ernährung zugeführt werden. Wenn man der ein oder anderen Werbung glauben schenkt, dann sollte man sich Eiweiß in Massen täglich hinein kippen um auf Knopfdruck, fit und leistungsfähig zu bleiben (Anspielung verstanden??) Mit Verlaub – das ist schlicht und einfach Quatsch. Empfohlen wird eine täglich Proteinaufnahme von 0,8 g pro Kilo Körpergewicht. wer also 65 Kilo wiegt, sollte 52 Gramm Eiweiß pro Tag zu sich nehmen. Um mal ein Gefühl für die Größenordnung zu bekommen: Ein Ei zum Frühstück (8g EW), 150 g Fleisch zu Mittag (39g EW) und 200 ml Milch – dann ist das Tagessoll sogar schon etwas übererfüllt.

Das sind die fleischlosen Alternativen

Gut, nun soll es hier ja speziell um Menschen gehen, die sich fleischlos ernähren. Und die wissen, was vielleicht nicht jedem anderen sofort klar ist: Auch Pflanzen enthalten Proteine. Zwar weniger als Fleisch, aber immerhin: Besonders eiweißreiches Gemüse sind unter anderen Bohnen und Sprossen, die sehr gute Proteinquellen sind. Ansonsten findet man eiweißreiches Gemüse eher in getrockneter Form, wie an der nachstehenden Tabelle mit den gängigsten eiweißreichen Gemüsesorten ersichtlich wird. Am besten ist eine ausgeglichene Ernährungsweise, die auch gesunde Kohlenhydrate, sowie Fette beinhaltet. Vegetarier oder Veganer leben beispielsweise nicht nur alleine von eiweißreichem Gemüse, sondern auch von Sojaprodukten, Reis, Nudeln ohne Eier, Quinoa, Couscous, Dinkel, Nüssen und Samen.

Auch zu den gängigen Milcherzeugnissen gibt es pflanzliche Alternativen, die sich (fast) genauso verwenden lassen, wie die herkömmlichen Produkte.

  • Joghurt: Veganer Joghurt wird meist auf der Basis von Soja hergestellt, aber auch Kokosnüsse, Reis, Mandeln oder Hanf eignen sich dafür. Vegane Fruchtjoghurts stehen dem Original aus Kuhmilch in nichts nach. Sie sind fruchtig, cremig und schmecken sehr mild. Die Joghurt-Alternativen sind in den meisten Supermärkten und Discountern, aber auch Reformhäusern und Biomärkten erhältlich.
  • Quark:Veganer Quark wird meist auf der Basis von Mandeln oder Cashewkernen oder aus Sojabohnen hergestellt. Damit liefert der Quarkersatz gesunde Fettsäuren und kann Teil einer ausgewogenen Ernährung sein. Manche Sorten werden noch mit einem Probiotikum versetzt und bekommen dadurch den typisch säuerlichen Geschmack.
  • Ob als Schlagsahne, Sprühsahne oder zum Kochen: Vegane Sahne, auch Cuisine genannt, ist mittlerweile in allen Formen erhältlich. Geschmack, Stabilität und Cremigkeit stehen dem Original aus Kuhmilch in nichts nach. Zum Verfeinern von Saucen und Suppen kommt vegane Cuisine zum Einsatz. Die Grundlage veganer Sahne ist von Hersteller zu Hersteller unterschiedlich und reicht von Soja über Dinkel, Mandeln, Hafer und Reis bis hin zu Kokosmilch.

“Vegane” Butter gibt es ohnehin schon seit ewig: Man nennt sie Margarine. Jedoch gibt es Margarine, die sehr butterähnlich ist und für die keine ungesunden, gehärteten Fett verwendet wurden. Der Klassiker ist die sogenannte Alsan-Margarine, welche bereits seit Jahren von Veganern als Butterersatz genutzt wird. Konsistenz, Geschmack und auch Verpackung gleichen denen von tierischer Butter.

Die Kombi macht´s

Grundsätzlich kann der menschliche Körper tierisches Protein leichter verwerten, als pflanzliches. Schließlich sind wir vom biologischen Bauplan her den Tieren näher als den Pflanzen. Kombiniert man aber pflanzliche Eiweißlieferanten miteinander, so läßt sich die Proteinausbeute steigern. Hintergrund ist die verschiedene sogenannte Biologische Wertigkeit von Proteinquellen, aber, machen wir es nicht zu kompliziert.  Für den Alltag gilt: Die Kombi macht´s. Die folgende Grafik zeigt, wie das gehen kann.

… und was ist mit Vitaminen & Co

Herzlich heftig gestritten wird auch immer über die Vitaminversorgung von Vegetariern und Veganern. Auch hier kann Fleisch eine wichtige Rolle spielen – muss es aber nicht. Ich verweise an dieser Stelle mal lapidar auf die indische Küche, die – zumindest weitestgehend – vegetarisch (nicht vegan!) ist. Kann sich ein ganzer, so bevölkerungsreicher Kontinent irren? 🙂 Ich halte nichts von Panikmache.

Möchtest du weiter lesen zu diesem Thema? Dann schau doch mal hier nach

  • Achtung Planzenfresser  – ein munterer Blog zu diesem Thema. Auch mit Tipps für Einsteiger und einem Selbstversuch Protokoll.
  • Claus Leitzmann, Markus Teller, Vegetarische Ernährung – für alle die, die es wissenschaftlich mögen
  • Hans Guenter Kugler, Arno Schneider, Vegetarisch essen – Fleisch vergessen. Ratgeber für Vegetarier und Veganer aus ärztlicher Sicht, für alle die diese Aspekte interessieren.
  • Armin Risi, Ronald Dürrer, Vegetarisch leben – Die Vorteile einer fleischlosen Ernährung
  • Huch – es fehlt noch was für die Veganer unter euch: Heike Englert und Sigrid Siebert, Vegane Ernährung

Kontakt zu Michaela May, maypraxis Naturhlekunde in Berlin

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Blähungen & Pupse

  • By Michaela May- Heilpraktikerin in Berlin Charlottenburg-Wilmersdorf
  • Kategorie: Aus dem Praxisleben
  • Am: 6. Nov 2017
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Darm im Dialog

Woher kommen Blähungen ?

Während unserer letzten Online my Basenfasten Kur stellte eine Teilnehmerin die Frage, warum sie so oft Blähungen habe und was man dagegen tun könnte. Deshalb hier – auch für euch – mal die wichtigsten Fakten zu diesem oft peinlichen Thema im Überblick. Kurzzusammenfassung: Pupse sind so eine Art Dialogform des Darms und geben Auskunft, woran er grade gearbeitet hat.

Blähungen, Pupsen, Furzen, oder poetisch “abgehende Darmwinde” – für das rektale Ablassen von Luft  gibt es viel Beschreibungen. Medizinisch fachlich korrekt spricht man von Flatulenz. Unter “Blähungen” versteht man streng genommen, eher die Vorstufe von Pupsen, nämlich das Gefühl einen unangenehm mit Luft gefüllten Bauch zu haben.  Doch, wie auch immer, eins ist gewiß: Furzen ist normal. Als erstes deshalb, quasi zur Beruhigung, einige Zahlen rund um das Thema:

  • Etwa 15 Mal kommt es täglich zum Abgang von Winden und bis zu 20 Mal gilt als total normal.
  • Der Darm produziert etwa 700 ml überschüssiges Gas am Tag. Es ist das Ergebnis der Tätigkeit unserer Darmbakterien. Die verwursten Proteine und Kohlenhydrate  aus der Nahrung. Und wer isst, der scheidet auch aus. Das gilt auch für die 2 kg Bakterien, die wir so mit uns herumschleppen.

Die Sprache der Darmgase

Statt sich angeekelt vom Thema abzuwenden, kannst du in Zukunft die Sprache deines Darms besser verstehen. Ganz grob kannst du dir folgende Faustformel merken:

  • Fürze, die heftig nach Fauligem stinken, sind ein untrügliches Zeichen dafür, dass die proteinverdauenden Bakterien in deinem Darm grade ein Fest feiern. Du hast also viel tierisches (auch pflanzliches) Eiweiß gegessen? Oder mehr davon, als du sonst isst? Dann mach dich darauf gefasst.
  • Eher dezent, dafür aber voluminöser, kommen Pupse daher, die aus der Kohlenhydratverwertung im Darm stammen. Du kennst sicher den Spruch “Jedes Böhnchen… usw.”: Vor allem die so gesunden, ballaststoffreichen Lebensmittel (Bohnen, Linsen, Kohl und Co.).

An dieser Stelle noch einmal mein gebetsmühlenartiges Plädoyer für das ausreichende Kauen: Kohlenhydrate (Lebensmittel wie z.B. Obst, Gemüse, Getreide), die nicht ausreichend gekaut und eingespeichelt werden, landen nahezu unverdaut im Darm und werden dort ein Freudenfest für die Darmbakterien, mit entsprechenden Konsequenzen. Mach mal den Test: “ausreichend gekaut” ist die Nahrung, die ohne großen Widerstand oder Nachhilfe durch allzu kräftiges Schlucken bequem durch die Speiseröhre in Richtung Magen gleitet. Übrigens hilft es auch, kleinere Bissen zu nehmen und nicht alles zu verschlingen. Nur mal so nebenbei bemerkt 😉

Das Gläschen Wein am Abend …

Oft wird vergessen, das auch Alkohol eine Rolle spielen kann. Alkohol wird im Körper zu Zucker (=Kohlenhydrat) umgewandelt. Schließlich kommt es besonders häufig nach dem Konsum von Bier zu Blähungen. Das liegt daran, dass Bier Hefe und Gerste enthält. Diese gären im Verdauungstrakt und können eine erhebliche Gasbildung bewirken. Nicht zuletzt kann Alkohol auch eine hemmende Wirkung auf die Darmmotorik haben. Das führt dazu, dass die aufgenommene Nahrung nicht so schnell weiter transportiert wird und eine längere Verweildauer im Magen-Darm-Trakt hat. Dadurch kann ein Gärungsprozess einsetzen, der zu einer verstärkten Gasproduktion führt.

Luft im Bauch- das wird oft übersehen!

Okay, beim Pupsen an die Verdauung zu denken, das mag sich ja noch schnell erschließen. Allerdings: Ein Großteil der Luft im Bauch ist auch tatsächlich Luft – und zwar die, die wir einatmen und verschlucken. Das passiert in so kleinen Mengen und so unbewußt, dass kaum jemand damit rechnet, dass wir täglich zwischen 2 und 3 Litern Luft verschlucken. Und die uns auch irgendwie wieder raus, notfalls auch nach hinten. Folgende Situationen fördern das “Luft-Schlucken”:

  • Hastiges Essen
  • Angeregtes Sprechen während des Essens, etwa beim Geschäftsessen oder Date
  • Kohlensäurehaltige Getränke
  • Rauchen
  • Lolli lutschen
  • Kaugummi kauen

So hängen Rülpsen und Pupsen zusammen

Tatsächlich entstehen während der Verdauung viel mehr Gase. Diese gehen aber den eigentlich üblichen Weg: Verdauungsgase werden vom Darminneren über das Blut in Richtung Lunge transportiert und dort abgeatmet. Haben wir nun allerdings besonders viel gasbildende Lebensmittel gegessen, dann ist dieser Weg überlastet. Der Körper weiß sich zu helfen: Gase aus dem oberen Verdauungstrakt werden mit einem ordentlichen Rülpser nach aussen befördert. Gase aus dem unteren Verdauungstrakt schaffen diese Strecke nicht und gehen deshalb über den Anus ab.

 Was kann sonst noch hinter Blähungen stecken?

Flatulenz sollte dann gecheckt werden, wenn sie mit Schmerzen, meist Bauchkrämpfen einher geht. Ganz typisch ist dieses Symptom bei Menschen…

  • …. die an Nahrungsmittelunverträglichkeiten leiden, z.B. an Laktose, Fruktose oder wenn bestimmte Zuckerersatzstoffe nicht vertragen werden. Typisch ist, dass die Beschwerden unmittelbar nach dem Verzehr entsprechender Nahrungsmittel auftreten. Um das festzustellen lasse ich immer ein Ernährungstagebuch führen, entsprechende Labortest geben dann die diagnostische Sicherheit.
  • Auch Reizdarmpatienten leiden unter vermehrten Darmgasen in Verbindung mit Schmerzen. Ebenso Patienten mit bestimmten Vorerkrankungen (z.B. Diabetes) oder während der Einnahme von Medikamenten wie Metformin, Acarbose oder Miglitol (die bei Diabetes verschrieben werden), sowie penicillinhaltige Antibiotika. Auch bei der Benutzung von Abführmittel kann es dazu kommen.

Vor allem aber dann, wenn die Blähungen von Alarmsymptomen wie Stuhlveränderungen, Blut im Stuhl oder Gewichtsverlust begleitet werden, dann ist ein ärztlicher Check unablässig.

Für den Normalfall gilt vor allem eins: Wer Pupsen unterdrückt, bei dem dehnt sich natürlich durch die Ansammlung der Gase der Darm. Dadurch können Bauchkrämpfe auch überhaupt erst entstehen. Zudem kann sich der Druck auf die Lungen erhöhen und der Betroffene gerät unter Stress – das ist alles nicht lebensbedrohlich, jedoch ausreichend unangenehm.

 

Naturheilkundepraxis Michaela May, Berlin, Kontaktformular

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Ein spannendes Thema?  Dann könnte dich das hier auch interessieren:

Ballaststoffe: Wirkung

 

Reizdarm – Symptome & Therapie

 

Nahrungsmittel-intoleranz

 

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Darm im Dialog

Woher kommen Blähungen ?

Während unserer letzten Online my Basenfasten Kur stellte eine Teilnehmerin die Frage, warum sie so oft Blähungen habe und was man dagegen tun könnte. Deshalb hier – auch für euch – mal die wichtigsten Fakten zu diesem oft peinlichen Thema im Überblick. Kurzzusammenfassung: Pupse sind so eine Art Dialogform des Darms und geben Auskunft, woran er grade gearbeitet hat.

 

Blähungen, Pupsen, Furzen, oder poetisch “abgehende Darmwinde” – für das rektale Ablassen von Luft  gibt es viel Beschreibungen. Medizinisch fachlich korrekt spricht man von Flatulenz. Unter “Blähungen” versteht man streng genommen, eher die Vorstufe von Pupsen, nämlich das Gefühl einen unangenehm mit Luft gefüllten Bauch zu haben.  Doch, wie auch immer, eins ist gewiß: Furzen ist normal. Als erstes deshalb, quasi zur Beruhigung, einige Zahlen rund um das Thema:

  • Etwa 15 Mal kommt es täglich zum Abgang von Winden und bis zu 20 Mal gilt als total normal.
  • Der Darm produziert etwa 700 ml überschüssiges Gas am Tag. Es ist das Ergebnis der Tätigkeit unserer Darmbakterien. Die verwursten Proteine und Kohlenhydrate  aus der Nahrung. Und wer isst, der scheidet auch aus. Das gilt auch für die 2 kg Bakterien, die wir so mit uns herumschleppen.

Die Sprache der Darmgase

Statt sich angeekelt vom Thema abzuwenden, kannst du in Zukunft die Sprache deines Darms besser verstehen. Ganz grob kannst du dir folgende Faustformel merken:

  • Fürze, die heftig nach Fauligem stinken, sind ein untrügliches Zeichen dafür, dass die proteinverdauenden Bakterien in deinem Darm grade ein Fest feiern. Du hast also viel tierisches (auch pflanzliches) Eiweiß gegessen? Oder mehr davon, als du sonst isst? Dann mach dich darauf gefasst.
  • Eher dezent, dafür aber voluminöser, kommen Pupse daher, die aus der Kohlenhydratverwertung im Darm stammen. Du kennst sicher den Spruch “Jedes Böhnchen… usw.”: Vor allem die so gesunden, ballaststoffreichen Lebensmittel (Bohnen, Linsen, Kohl und Co.).

An dieser Stelle noch einmal mein gebetsmühlenartiges Plädoyer für das ausreichende Kauen: Kohlenhydrate (Lebensmittel wie z.B. Obst, Gemüse, Getreide), die nicht ausreichend gekaut und eingespeichelt werden, landen nahezu unverdaut im Darm und werden dort ein Freudenfest für die Darmbakterien, mit entsprechenden Konsequenzen. Mach mal den Test: “ausreichend gekaut” ist die Nahrung, die ohne großen Widerstand oder Nachhilfe durch allzu kräftiges Schlucken bequem durch die Speiseröhre in Richtung Magen gleitet. Übrigens hilft es auch, kleinere Bissen zu nehmen und nicht alles zu verschlingen. Nur mal so nebenbei bemerkt 😉

Das Gläschen Wein am Abend …

Oft wird vergessen, das auch Alkohol eine Rolle spielen kann. Alkohol wird im Körper zu Zucker (=Kohlenhydrat) umgewandelt. Schließlich kommt es besonders häufig nach dem Konsum von Bier zu Blähungen. Das liegt daran, dass Bier Hefe und Gerste enthält. Diese gären im Verdauungstrakt und können eine erhebliche Gasbildung bewirken. Nicht zuletzt kann Alkohol auch eine hemmende Wirkung auf die Darmmotorik haben. Das führt dazu, dass die aufgenommene Nahrung nicht so schnell weiter transportiert wird und eine längere Verweildauer im Magen-Darm-Trakt hat. Dadurch kann ein Gärungsprozess einsetzen, der zu einer verstärkten Gasproduktion führt.

Luft im Bauch- das wird oft übersehen!

Okay, beim Pupsen an die Verdauung zu denken, das mag sich ja noch schnell erschließen. Allerdings: Ein Großteil der Luft im Bauch ist auch tatsächlich Luft – und zwar die, die wir einatmen und verschlucken. Das passiert in so kleinen Mengen und so unbewußt, dass kaum jemand damit rechnet, dass wir täglich zwischen 2 und 3 Litern Luft verschlucken. Und die uns auch irgendwie wieder raus, notfalls auch nach hinten. Folgende Situationen fördern das “Luft-Schlucken”:

  • Hastiges Essen
  • Angeregtes Sprechen während des Essens, etwa beim Geschäftsessen oder Date
  • Kohlensäurehaltige Getränke
  • Rauchen
  • Lolli lutschen
  • Kaugummi kauen

So hängen Rülpsen und Pupsen zusammen

Tatsächlich entstehen während der Verdauung viel mehr Gase. Diese gehen aber den eigentlich üblichen Weg: Verdauungsgase werden vom Darminneren über das Blut in Richtung Lunge transportiert und dort abgeatmet. Haben wir nun allerdings besonders viel gasbildende Lebensmittel gegessen, dann ist dieser Weg überlastet. Der Körper weiß sich zu helfen: Gase aus dem oberen Verdauungstrakt werden mit einem ordentlichen Rülpser nach aussen befördert. Gase aus dem unteren Verdauungstrakt schaffen diese Strecke nicht und gehen deshalb über den Anus ab.

 Was kann sonst noch hinter Blähungen stecken?

Flatulenz sollte dann gecheckt werden, wenn sie mit Schmerzen, meist Bauchkrämpfen einher geht. Ganz typisch ist dieses Symptom bei Menschen…

  • …. die an Nahrungsmittelunverträglichkeiten leiden, z.B. an Laktose, Fruktose oder wenn bestimmte Zuckerersatzstoffe nicht vertragen werden. Typisch ist, dass die Beschwerden unmittelbar nach dem Verzehr entsprechender Nahrungsmittel auftreten. Um das festzustellen lasse ich immer ein Ernährungstagebuch führen, entsprechende Labortest geben dann die diagnostische Sicherheit.
  • Auch Reizdarmpatienten leiden unter vermehrten Darmgasen in Verbindung mit Schmerzen. Ebenso Patienten mit bestimmten Vorerkrankungen (z.B. Diabetes) oder während der Einnahme von Medikamenten wie Metformin, Acarbose oder Miglitol (die bei Diabetes verschrieben werden), sowie penicillinhaltige Antibiotika. Auch bei der Benutzung von Abführmittel kann es dazu kommen.

Vor allem aber dann, wenn die Blähungen von Alarmsymptomen wie Stuhlveränderungen, Blut im Stuhl oder Gewichtsverlust begleitet werden, dann ist ein ärztlicher Check unablässig.

Für den Normalfall gilt vor allem eins: Wer Pupsen unterdrückt, bei dem dehnt sich natürlich durch die Ansammlung der Gase der Darm. Dadurch können Bauchkrämpfe auch überhaupt erst entstehen. Zudem kann sich der Druck auf die Lungen erhöhen und der Betroffene gerät unter Stress – das ist alles nicht lebensbedrohlich, jedoch ausreichend unangenehm.

 

Umfrage zum Newsletter

  • By Michaela May- Heilpraktikerin in Berlin Charlottenburg-Wilmersdorf
  • Kategorie: Aus dem Praxisleben
  • Am: 4. Okt 2017
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Deine Meinung ist gefragt!

Herbst-Umfrage zum Newsletter

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Webinar Vorbereitung

  • By Michaela May- Heilpraktikerin in Berlin Charlottenburg-Wilmersdorf
  • Kategorie: Aus dem Praxisleben
  • Am: 16. Aug 2017
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Technik, Tücken, Trauma

So versaut man sich den Sommer

Bitte entschuldigt die provokante Überschrift. In Wahrheit bin ich elektrisiert … ich will es hinkriegen und recherchiere mir zur Zeit einen Wolf. Statt einige ruhige Sommertage zu genießen, stecke ich mitten in den technischen Vorbereitungen für das Webinar “Gelassen Fasten – so organisierst du einen perfekten Fastentag”. Am Montag, 28.8, um 18.30 gehe ich live online, koste es, was es wolle 🙂 Das werden wir ja wohl doch mal sehen. Und du bist eingeladen.

 

Die große Leere- wie immer vor großen Entscheidungen … ?

Nicht das auch noch!

Als erstes passiert natürlich schon mal das, mit dem ich am wenigsten gerechnet hatte – die Kamera streikt. Also, wenn ich eins beherrsche, dann ist es meine Kameraausrüstung (schließlich habe ich das ja mal sogar in meiner Journalistenausbildung gelernt!). Aber meine kleine SonyCam hat auch ihr Eigenleben. Nach einigen Monaten Ruhepause und nach dem Einlegen eines zusätzlichen Speicherchips hat sie sich irgendwie verschluckt. Also: Korrektur aller Einstellungen; ich bringe ihr bei “Fotos auf den Chip”, “Filme auf die Festplatte”. SonyCam gehorcht. Meine Einladung an euch zum Webinar ist im Kasten. Das Hochladen bei YouTube … eigentlich kein Problem – hätte ich mich nicht im Kanal verhauen. Irghh. Also: Da wieder gelöscht, im maypraxis-Kanal wieder hochladen. Dauert alles ewig – mittlerweile ist es so spät geworden, dass wahrscheinlich alle Amerikaner dieser Welt wach sind und ihre Videos uploaden. Da dauern 2 Minuten dann schon mal eine gute Dreiviertel Stunde….. Geduld ist nicht meine Stärke. Man wird aber demütig.

Erste kleine Erfolge helfen 🙂

Okay – aber letztlich steht alles : Deshalb klicke hier mit besonders viel Liebe (!!!!!) und schau dir Teil 1 meiner Einladung um Webinar an!

Sehr gut, aber damit ist es ja noch nicht getan. Ich muß mich entscheiden, welchen Webinar-Anbieter ich wähle. Ein Abo bei einem der Platzhirschen, ein Plugin für WordPress? Das bedeutet: Viele Videotutorials ansehen. Abwägen. Nachdenken. Das kann bei einem Projekt, das man vorher noch nie angegangen ist, schon anstrengend sein. Ich stecken noch mittendrin… ich berichte, sobald ich weiter gekommen bin.

So geht´s weiter

Es ist jetzt 7.10 – eine unchristliche Zeit eigentlich, aber, was hilft´s … in anderthalb Stunden geht es in der Praxis los. Darauf freue ich mich schon jetzt. Am Abend werde ich an´s Laptop zurückkehren. Zwischendurch muss der Newsletter an euch ja auch noch raus. Hoffentlich ist MailPoet (mein Programm) heute gut gelaunt. Er kann nämlich sehr sehr übellaunig werden, wenn man nicht absolut jeden Schritt speichert – dann ist schonmal schnell ein ganzen Newsletterlayout futsch. Nur nicht dran denken … alles wird gut.

Puh.

Euch allen einen schönen Tag!

 

Tipp: Ballaststoffe pro Tag

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Heilsame Ballaststoffe

So verbesserst du dein Tagessoll ganz schnell & einfach

Sind komplexe Kohlenhydrate generell schlecht? Die Low-Carb-Welle hat dazu geführt, dass viele so denken. Zu den komplexen Kohlenhydraten gehören aber auch die Ballaststoffe. Sie haben vielfältige gesundheitsfördernde Wirkungen im Körper. Sie pflegen nicht nur den Darm und regulieren die Verdauung, sondern leiten Schadstoffe aus und wirken gegen krebserregende Stoffe. Ich zeige dir, wie du die Ballaststoffe pro Tag in deiner Ernährung sinnvoll steigerst.

Ballaststoffe pro Tag Soviel sollten es sein

Ballaststoffe pro Tag – wieviel sollte es sein?

Damit Darm und Stoffwechsel von den Ballaststoffen profitieren, sollte die tägliche Aufnahmemenge bei 30 g liegen. Untersuchungen zeigen, dass Männer nd Frauen in Deutschland aber maximal 23 g durchschnittlich schaffen. Aus meiner Erfahrung in der Praxis kann ich sagen, das viele aber de facto weit darunter liegen. Manche erreichen noch nicht einmal 5 g pro Tag. Zeit also auch für dich, einmal zu checken , wie es mit deinem Ballaststoffverzehr so aussieht. Wie findest du heraus, ob du genügend Ballaststoffe pro Tag isst?  Folgende Zeichen schickt dir dein Körper:

  • Deine Verdauung ist unregelmäßig und du leidest unter Verstopfungen. Der Stuhlgang ist beschwerlich und oft nur unter zusätzlicher Bewegung erfolgreich. Auch ein weicher, fast schaumiger Stuhl zeigt an, dass du zu viel einfache Kohlenhydrate gegessen hast.
  • Du hast sehr schnell nach der Mahlzeit wieder Hunger. Eine mögliche Erklärung: Der Blutzuckerspiegel sinkt nach der Mahlzeit sehr schnell ab.  Ballaststoffhaltige Nahrungsmittel (z.B. Hülsenfrüchte, Getreide, Nüsse) verhindern das und machen schnell und langanhaltend satt.
  • Du bist schnell müde. Dieses Symptom kann auch mit dem schnellen Absinken des Blutzuckerspiegels zusammen.

Welche sonstigen guten Eigenschaften Ballaststoffe für deinen Körper haben, habe ich schon in anderen Artikeln im maypraxisblog beschrieben. Auch eine Liste mit den wichtigsten Ballaststofflieferanten  findest du in den Posts, die ich unten am Ende dieses Beitrages noch einmal für dich aufgelistet habe.

So erreichst die die optimale Ballaststoffmenge

30 g Ballaststoffe pro Tag – das ist erst einmal eine schwierige zu fassende Menge. Damit es dir leichter fällt, abzuschätzen, wie du sie zu dir nehmen kannst kommt hier eine kleine Übersicht.

Ballaststoffe pro Tag - ein Beispiel

 

Du siehst: So einfach geht es im Prinzip, die empfohlene Menge  Ballaststoffe aufzunehmen. Wichtig ist, dass du variierst: Iss nicht nur Brot oder Nudeln, sondern steigere den Obst und Gemüseanteil deiner täglichen Ernährung. So hält du auch die Kalorien in Schach. Außerdem stecken in Obst und Gemüse die Arten von Ballaststoffen, die wasserlöslich sind und besonders gute Reinigungsfunktion für den Körper haben.

Tipp: So stellst du deine Ernährung um

Schau dir einmal die folgende Grafik an. Hier zeige ich dir, wie du mit einigen kleinen Kniffen sofort mehr Ballaststoffe aufnimmst:

  • Statt süßer Weintrauben, iss lieber einen Apfel, der gute Pektine enthält.
  • Ersetze normale Weizennudeln durch Vollkornnudeln und erreiche gleich mehr als die doppelte Menge an Ballaststoffen.
  • Selbst beim Naschen kannst du noch etwas herausholen, ein du statt Butterkekse Vollkornkekse wählst. Oder dich für die rote Grütze entscheidest statt für Götterspeise
  • usw. usw.

Geh den Plan einmal Schritt für Schritt durch und vergleiche ihn mit deinen Essgewohnheiten. Wo kannst du etwas ändern? Tu´es!

 

So bekommst du ausreichend Ballaststoffe pro Tag

 

Wenn dich das Thema interessiert, habe ich noch Vorschläge für dich zum Weiterlesen:

Vielleicht interessiert dich auch das:

Kontakt zu Michaela May, maypraxis Naturhlekunde in Berlin

Noch eine Idee für dich!

Manchmal muss man umdenken, wenn man seine Ernährung verbessern will. Ein neue Maß finden für die Mengen, die man isst. Ein neue Gefühl entwickeln, was einem gut tut und was nicht. Ein guter einstieg ist eine basisch-vegane Fastenkur. Wäre das vielleicht ein guter Startschuss für dich? Dann schau dir doch mal  die my Basenfasten Kur an.  Dabei geht es nicht ums Hungern, sondern um die Schulung deines Bewusstseins – so geht besser essen!

Klicke hier und erfahre alles Wissenswerte rund um die my Basenfasten Kur.

Das tolle ist, dass du ab diesem Herbst die Fastenkur sogar online mitmachen kannst.  Hast du wenig Zeit oder wohnst du nicht in Berlin?  Dann mach die Fastenkur doch einfach online.

Ende August gebe ich dazu ein Webinar, indem ich dir alle erkläre – melde dich gleich an!

 

Hier kannst du weiter klicken, wenn du schon jetzt neugierig bist auf die online begleitete my Basenfasten Kur:

Basenfasten - Fastenkur online begleitet

 

Quellen für diesen Artikel:

Ibrahim Elmadfa, Alexa L. Meyer, Ballaststoffe, GU Kompass, 2011

Leitzmann/Müller et al.,Ernährung in Prävention und Therapie, Stuttgart, 2009

Kofrányi/Withs, Einführung in die Ernährungslehre, Neustadt, 2013

 

Ballaststoffe: Wirkung

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So wirken Ballaststoffe

Faserstoffe helfen dem Körper beim Entgiften

“Ballast” – das Wort hat sowas negatives, beschreibt etwas überflüssiges, hinderliches. Bei Ballaststoffen aus der Nahrung geht es genau um das Gegenteil: Sie bezeichnen Bestandteile – vor allem von Pflanzen – die der Körper zwar eigentlich nicht gebrauchen kann. Er kann daraus keine nennenswerte Energie ziehen, wie aus dem Rest der Kohlenhydrat-Familie. Er kann daraus auch keine Baustoffe bilden wie aus den Proteinen. Der Körper kann sie auch nicht nutzen wie die Fette, die wir zu uns nehmen. Aber dennoch wirken Ballaststoffe tatsächlich segensreich. Ich zeige dir warum und wie!

Ballaststoffe Wirkung: So helfen Pflanzenfasern

Ballaststoffe: Wirkung und Arten

Um zu verstehen, wie Ballaststoffe wirken, will ich erst einmal kurz darauf eingehen, was das überhaupt ist. Pflanzen enthalten Stoffe, die ihren Stängeln Festigkeit verleihen, die das Gerüst ihrer Blätter bilden, oder die Zwischenräume in den Strukturen ausfüllen. Die meisten Ballaststoffe gehören zu de Nährstoffgruppe der Kohlenhydrate. Anhand der Aufgaben, die ich grade beschrieben habe, kannst du dir vorstellen, dass sie sehr vielschichtig und verzeigt aufgebaut sind. Man nennt sie deshalb auch “komplexe Kohlenhydrate”.

Ballaststoffe werden in 2 Gruppen unterteilt:

  • Unlösliche Ballaststoffe; Wirkung: Sie binden kaum Wasser, sie füllen den Speisebrei an und machen ihn voluminöser. Zu dieser Gruppe gehören die Faserstoffe, die Obst-, Gemüse-, aber vor allem in Getreidepflanzen als Gerüstsubstanz dienen.  Sicher hast du schon von Zellulose und Hemicellulose gehört; diese beiden gehören in diese Gruppe. Auch das Lignin gehört hierher. Es ist vor allen in verholzten Pflanzenteilen zu finden.
  • Lösliche Ballaststoffe; Wirkung: Sie können viel Wasser einlagern und bilden danach eine Art Gel. Hier finden wir einige sehr bekannte Vertreter: Das Pektin z.B., das im Apfel vorkommt. Manche Gemüsesorten enthalten das Inulin. Auch Rot- oder Braunalgen haben einen eigenen Ballaststoff und werden häufig mit dieser Eigenschaft als besonders gesund angepriesen. Sehr bekannt sind auch die sogenannten Samenschleime, z.B. aus Leinsamen. Die hat wohl schon fast jeder bei Darmträgheit mal ausprobiert.

Damit wären wir auch schon beim wichtigsten Punkt in Sachen Ballaststoffe und ihre Wirkung. Eine ballaststoffreiche Ernährung fördert die Darmgesundheit, indem sie den Speisebrei andicken. Und nicht nur das!

Ballaststoffe Wirkung. beschrieben von Michaela May

Ballaststoffe füttern den Darm

Der Darm ist ein Muskel und wenn er ordentlich zu tun hat, funktioniert er besser, als wenn ein nur labberige Fast Food zu verdauen hat. Außerdem werden die Nahrungsbestandteile aus dem dickflüssigeren Speisebrei langsamer aufgenommen. Der Blutzuckerspiegel steigt langsamer nach dem Verzehr von ballaststoffreichen Lebensmitteln. Resultat: Wir bekommen nicht so schnell wieder Hunger. Deshalb sind Ballastofflieferanten durchaus wichtig für Diätzeiten; schau mal weiter unten in der Liste mit weiterführenden Artikeln, da findest du einen Extra-Post dazu.

Noch weitere Wirkungen von Ballaststoffen sind wichtig und total faszinierend.

  • Ballaststoffe werden von den Bakterien im Darm soweit es geht abgebaut. Dabei produzieren die Darmbakterien bestimmte Fettsäuren. Diese wiederrum ernähren die Zellen der Darmschleimhaut. Durch diese Fettsäuren wird der Stuhl auch angesäuert und verhindert, dass sich schädliche Bakterien vermehren. Die “guten” Darmbakterien hingegen lieben ein saueres Darm-Umfeld.

Helfen Ballaststoffe wirklich gegen Krebs?

Es ist durchaus bemerkenswert, welche schützenden Effekte Ballaststoffe haben. Schauen wir uns einmal zwei Bereiche an, die belegen, wie konkret die protektive Wirkung von pflanzlichen Faserstoffen sein kann:

  • Eine weitere Wirkung von Ballaststoffen ist, dass sie schädliche Bestandteile im Speisebrei binden und ausleiten können. Cadmium und Blei z.B. werden von Ballaststoffen aufgegabelt und abgeführt. Zwar kann das auch mit durchaus wichtigen Mineralstoffen passieren. Aber gleichzeitig liefert eine ballaststoffreiche Ernährung wiederum ausreichend Mineralstoffe, sodass dieser Effekt in der Fachliteratur als unbedeutend bewertet wird.
  • Auch die Wirkung von Ballaststoffen als Krebsvorbeugung wird immer wieder zu Recht betont. Das funktioniert so: Die Bakterien im Darm wandeln Gallensäuren um. Bei dieser Umwandlung entstehen Stoffe, die als krebserregend gelten. Und auch hier helfen Ballaststoffe, diese Stoffwechselprodukte zu binden und unschädlich zu machen.

Mehr Ballaststoffe – so geht´s

Du siehst also: Auf den Ballaststoffgehalt deiner Ernährung zu achten, lohnt sich. Durchschnittlich nehmen Männer und Frauen in Deutschland durchschnittlich 23 g Ballaststoffe pro Tag auf. Das ist zu wenig – eigentlich sind 30g pro Tag empfohlen, wenn ich an die Auswertung der Ernährungsprotokoll in meiner Praxis denke, kann ich nur sagen – viele erreichen aber noch nicht mal die Durchschnittsmenge. Wenn du wissen möchtest, wie du den Ballaststoffanteil deiner Ernährung verbessern kannst, dann lies hier weiter:

Vielleicht interessiert dich auch das:

Kontakt zu Michaela May, maypraxis Naturhlekunde in Berlin

Noch eine Idee für dich!

Manchmal muss man umdenken, wenn man seine Ernährung verbessern will. Ein neue Maß finden für die Mengen, die man isst. Ein neue Gefühl entwickeln, was einem gut tut und was nicht. Ein guter einstieg ist eine basisch-vegane Fastenkur. Wäre das vielleicht ein guter Startschuss für dich? Dann schau dir doch mal  die my Basenfasten Kur an.  Dabei geht es nicht ums Hungern, sondern um die Schulung deines Bewusstseins – so geht besser essen!

Klicke hier und erfahre alles Wissenswerte rund um die my Basenfasten Kur.

Das tolle ist, dass du ab diesem Herbst die Fastenkur sogar online mitmachen kannst.  Hast du wenig Zeit oder wohnst du nicht in Berlin?  Dann mach die Fastenkur doch einfach online!

Ende August gebe ich dazu ein Webinar, indem ich dir alle erkläre – melde dich gleich an!

 

Hier kannst du weiter klicken, wenn du schon jetzt neugierig bist auf die online begleitete my Basenfasten Kur:

Basenfasten - Fastenkur online begleitet

 

Quellen für diesen Artikel:

Ibrahim Elmadfa, Alexa L. Meyer, Ballaststoffe, GU Kompass, 2011

Leitzmann/Müller et al.,Ernährung in Prävention und Therapie, Stuttgart, 2009

Kofrányi/Withs, Einführung in die Ernährungslehre, Neustadt, 2013

 

Pflanzliche Ballaststoffe & Abnehmen

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Falsche Vorurteile gegen Ballaststoffe

Umdenken: Fit mit Faserstoffen

Pflanzliche Ballaststoffe haben ein echtes Imageproblem und das vollkommen zu unrecht. Durch die Low-Carb Modewelle werden oft alle Kohlenhydrate über einen Kamm geschert: Sie gelten als “Zucker” und damit als Dickmacher. Ein genauerer Blick lohnt sich aber grade beim Thema Ballaststoffe und Abnehmen – den Ballaststoffe können eine Diät sogar unterstützen und fördern nebenbei auch noch die Gesundheit des Darms. Wie? Das erkläre ich dir jetzt.

Ballaststoffe helfen beim Abnehmen

 

 

Ballaststoffe sind keine Kalorienbomben

Den wichtigsten Anteil an gesunden Ballaststoffen liefern Pflanzen. Sie haben in ihren Blättern und Stielen Bestandteile, die der Körper nicht verwerten kann und genau diese Bezeichnet man als Ballaststoffe. Der Wortteil “Ballast” deutet es schon an: Es handelt sich also um Stoffe, die (nahezu) unverdaulich sind. Und aus Dingen, die nicht verdaut werden können, kann der Stoffwechsel auch prinzipiell keine Energie gewinnen. Und damit auch keine Kalorien, die dick machen. Soweit so gut – mit einer klitzekleinen Einschränkung. Du hast aufmerksam gelesen? Was heißt “.. (nahezu) unverdaulich”?

  • In unserem Darm leben Bakterien, die nicht locker lassen. Auch wenn Ballaststoffe im Darm landen, machen sie sich an die Arbeit und versuchen von den Pflanzenfasern zu verdauen, was eben noch so geht. Das gelingt ihnen – zu einem geringen Teil: Pro Gramm Ballaststoffe nagen sie in etwa 2 kcal. heraus.
  • Wenn du bedenkst, dass eine gesunde Tagesration an Ballaststoffen 30 g beträgt, würdest du also 60 kcal. aus den Ballaststoffen zu dir nehmen.

Das ist nun wirklich eine verschwindend geringe Menge – vor allem sind das lohnende Kalorien, weil Ballaststoffe wirklich deine Gesundheit fördern. Aber das alles macht auch deutlich: Während einer Diät mußt du Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte etc. nicht meiden. Du kannst wunderbar mit einer leichten Mischkost abnehmen – es geht immer um die Menge, die du isst.

Schonkost: auch Fettare Milch ist erlaubt

Warum helfen pflanzliche Ballaststoffe beim Abnehmen?

Es ist tatsächlich so, dass Ballaststoffe  konkret helfen, Kalorien zu sparen. Wußtest du das? Wenn du etwas isst und kaust, entsteht daraus ein sogenannter Speisebrei. Er wandert durch die Speiseröhre, durch den Magen in den Darm und wird jeweils bearbeitet. Ballaststoffe dicken diesen Speisebrei an; sie machen ihn schwerer. Das hat tolle Konsequenzen:

  • Der schwere Speisebrei liegt länger im Magen. Konsequenz: Du bist länger satt. Der Magen funkt den Befehl “Hunger!” erst, wenn er leer ist.
  • Ballaststoffreicher Speisebrei schleicht auch langsamer durch den Dünndarm. Hier arbeiten viele kleine chemische Helfer (Enzyme) daran, die Nährstoffe herauszulösen. Mit Kohlenhydraten können diese Enzyme aber nichts anfangen – diese stören sie sozusagen bei der Arbeit. Effekt: Andere Nährstoffe, wie Kohlenhydrate und Fette, werden langsamer und in geringerer Menge aufgenommen.
  • Im Dickdarm haben pflanzliche Ballaststoffe den gegenteiligen Effekt. Der Dickdarm ist ein Muskel und er reagiert auf den voluminösen Rest-Speisebrei mit heftiger Bewegung – in Richtung Ausgang.

Also, fassen wir zusammen: Ballaststoffhaltige Lebensmittel und Abnehmen schließen sich nicht aus, im Gegenteil!

Ballaststoffe – hier stecken die meisten drin!

Perfekt, dann schau dir die folgende Übersicht an: Hier habe ich dir zusammengestellt, wieviel Ballaststoffe verschiedene Lebensmittelgruppen enthalten. Du siehst:

  • Erbsen, Bohnen, Linsen … die sogenannten Hülsenfrüchte gehören zu den Spitzenreitern, hier von mir liebevoll “Megaperformer” genannt.  100g Mandeln kommen z.b. auf ca. 15g Ballaststoffe. Absoluter Spitzenreiter: Die Weizenkleine. 100g davon haben 45,4g Ballaststoffe. (Aber: Wer isst schon 100g pulvrige Weizenkleie????? 😉
  • Einen immer noch sehr hohen  Anteil an Ballaststoffen hat die Gruppe Nr. 2, die deshalb als “Superperformer” geadelt werden: Alles, was aus VOLLKORN-Getreide hergestellt wird kommt im Durchschnitt so auf 5-10g Ballaststoffanteil.
  • Als “Basicperformer” lohnt sich der Verzehr von Gemüse (durchschnittlich um die 5g pro 100g) und Obst (um die 2g/100g ). Vor allem von Gemüse kannst und darfst du soviel essen, wie du magst.

Ballaststoffe und Abnehmen: gewichtige Fakten!

Pflanzliche Ballaststoffe & Abnehmen: Verblüffende Kalorienrechnung

Du siehst also, dass es sich auch mit Blick auf die Figur durchaus lohnt, ausreichend Ballaststoffe mit einzuplanen. Noch ein kleines Rechenbeispiel dazu, dass eine ballaststoffreiche Ernährung nicht bedeutet, dass die Kalorienzahl nach oben schnellt.

  • An einem normalen Tag nehmen wir bei unserer typischen Ernährung ca. 21g Ballaststoffe auf und erreichen 2.474 kcal.
  • Erhöht man den Ballaststoffanteil dieses Tages auf 49g, kommen trotzdem nur 2.484 kcal. heraus.

Das haben Fachleute mal errechnet (zitiert nach Kofrányi/Wirths, Tabelle S. 64). Verblüffend, oder? Wenn du dich weiter informieren möchtest zum Thema, dann könnte dich folgendes interessieren:

  • Ballaststoffe Basiswissen: Pflanzenfasern entgiften den Körper (erscheint am 28.7.17)
  • Ballaststoffe – so verbesserst du dein Tagessoll ganz schnell & einfach  (erscheint am 28.7.17)
  • my Level Diät – Abnehmen im Gleichgewicht. Hier erkläre ich dir, wie mein Diätcoaching funktioniert und wie auch du bei mir in der Praxis abnehmen kannst!
  • my Basenfasten Kur: Die basisch-vegan Fastenkur ist seit Jahren fester Bestandteil im Angebot meiner Praxis. Reset für den Körper – Entsäuern, Stoffwechsel regulieren und Gewicht sanft regulieren.

Ab Herbst kannst du mitmachen – egal wo du wohnst, denn ab Herbst gibt es die Kur auch online begleitet!

Melde dich gleich für einen der beiden Termine  Einführungswebinar Ende August 2017 an. Dort erkläre ich dir, wie ein perfekter basisch-veganer Fastentag aussieht!

Ich bin total gespannt, wie euch dieses Angebot gefällt. Ich finde das superpraktisch – nicht abends noch durch die Gegend fahren zum Fastentreffen, tagsüber chatten in der Facebookgruppe, und alle Video sind 24 Std. in der Mediathek abrufbar. Du bist also zeitlich komplett unabhängig und trotzdem in der Fasten-Gruppe aufgehoben und nicht allein!

Basenfasten - Fastenkur online begleitet

Für alle, die in Berlin leben, gibt es natürlich auch die bewährte  my Basenfasten Kur in der Praxis in Wilmersdorf-Charlottenburg:

Es wäre toll, wenn du bei einem der Termine mit dabei wärst. Es lohnt sich, mal aus dem Essens-Alltag auszusteigen. Danach siehst du einiges anders. Schau mal hier, welche Erfahrungen andere gemacht haben. Kontakt zu Michaela May, maypraxis Naturhlekunde in Berlin

 

Quellen für diesen Artikel:

Zum Thema Ballaststoffe allgemein:

  • Elmadfa/Meyer, Ballaststoffe, GU Kompass, 2011
  • Leitzmann/Müller et al.,Ernährung in Prävention und Therapie, Stuttgart, 2009, Kapitel 9
  • Kofrányi/Withs, Einführung in die Ernährungslehre, Neustadt, 2013, Kapitel 2.5

Zusätzlich für die Grafiken (alle Internetquellen zuletzt aufgerufen im Juli 2017):

Ständige Gewichtzunahme – 5 Gründe!

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Die 5 wichtigsten Figurkiller

Wenn die Waage stetig klettert – achte hierauf!

Sicher kennst Du das Problem: Seit Monaten, wenn nicht seit Jahren, steigt Dein Gewicht ständig. Einen Grund dafür siehst Du nicht – eigentlich ist alles beim alten geblieben. Manchmal ist genau das das Problem. Denn in so manchen Essgewohnheiten – auch die gut gemeinten – stecken kleine Fallen, die ständig und andauernd Kalorien liefern, die du nicht brauchst.

Stetig steigendes Gewicht - 5 Ursachen

Selbst wenn Du Dir noch soviel Mühe gibst, im Alltag gesund zu leben – die Waage ist unerbittlich. Grade  so ab einem Alter von Ende 30, Anfang 40 steigt bei vielen Menschen das Gewicht. So geht es zumindest vielen meiner Klienten – und ehrlich gesagt, das Problem kenne ich auch. Es gibt aber Ursachen für die ständige Gewichtszunahme, auf die medizinischen, die Du gegebenenfalls abklären lassen solltest, kommen wir gleich noch zu sprechen.

Alltagsirrtümer, die dein Gewicht steigen lassen

Vor allem aber sind es oft kleine Essgewohnheiten, die man im Alltag kaum als Problem ansieht. Ist dunkle Schokolade nicht viel gesünder als Vollmilch? Schließlich enthält sie weniger Zucker. Das stimmt- aber weniger Kalorien hat sie dadurch nicht. Denn die Zartbitterschokolade enthält mehr Kakao (der macht sie ja schließlich dunkel). Und Kakao enthält mehr Fett. Also war´s das mit der kalorienarmen Schokovariante. Leider. Solche Gespräche führe ich oft: Aus der Erfahrung der Beratung in meiner Praxis habe ich Die einmal die 5 wichtigsten zusammengestellt. Schau doch mal, ob Du da nicht das ein oder andere wieder findest.

Ursachen für stetigen Gewichtsansteig

Kleine Dickmacher – durchforste Deinen Alltag

Überlege doch mal: Wie oft futterst Du schnell mal ein Butterbrot, ein Sandwich oder ein Baguette vom Bäcker? Eine meiner Klientinnen war total geschockt, als wir darüber sprachen, dass ihre zwei Butterbrote am Mittag in etwa soviel Kalorien haben, wie eine vernünftige Mahlzeit. Sie hatte geglaubt, sie spare Kalorien mit den “zwei kleinen Stullen”. Von wegen. Deshalb: Brot, vor allem Vollkornbrot, liefert wichtige Ballaststoffe. Es geht also nicht darum Brot zu verteufeln, aber mache Dir klar: Es ist eine echte Mahlzeit, genieße es in Maßen. Gleiches gilt für die Milch. Und für den Alkohol sowieso. Lass dich nicht in die Irre führen – es gibt keine “leichten” alkoholischen Getränke. Sie haben alle ordentlich Kalorien.

Auch Obst kann dick machen

Es hört sich erst einmal merkwürdig an, schließlich wird der Verzehr von Obst allenthalben empfohlen. Auch von mir. Mache Dir nur auch hier klar: Die Menge macht´s.

  • Isst Du Früchte, kannst Du dich kaum überfuttern. Trinkst du sie aber, kann es schon ganz anders aussehen. Anders ausgedrückt:
  • Niemand schafft es, hintereinander weg einen Apfel, eine Banane, eine Handvoll Beeren plus 3 Orangen zu essen, würde ich mal behaupten. Soviel Obst ist aber schnell mal in einem Smoothie verhackstückt.

Bedenke: Obst enthält Fruktose – und Fruktose ist Zucker. Und ständig zu viel Zucker führt zu ständiger Gewichtszunahme. Das ist kein Plädoyer gegen den Obst-Smoothie, sondern ein Plädoyer dafür, dass Du bewußt konsumierst.

  • Immerhin sind im Smoothie, der gequirlt wird, noch fast alle anderen wertvollen Fruchtbestandteile enthalten und damit all ihre wichtigen Inhaltsstoffe.
  • In Obstsäften, bei denen die Frucht gepresst wird, fehlen diese Inhaltsstoffe durch die Bearbeitung. Es bleibt nur noch das “Fruktose-Zuckerwasser” über – also: Säfte immer als Schorle mit Mineralwasser mixen.

Ständige Gewichtszunahme – das kann auch dahinter stecken

Wenn Dein Gewicht ständig zulegt, dann kann das auch medizinische Hintergründe haben, die du beim Arzt in hartnäckigen Fällen abklären lassen solltest. Folgende Ursachen können aus medizinischer Sicht dazu führen, dass das Gewicht ständig steigt – oder das Abnehmen schwer fällt:

  • Unterfunktion der Schilddrüse: Ein Mangel von Schilddrüsenhormomen verlangsamt den Stoffwechsel. Der Körper verbraucht weniger Kalorien. Appetitilosigkeit, Kältegefühl, Müdigkeit und Antriebslosigkeit sind neben dem Gewichtsanstieg  zusätzliche Symptome.
  • Hormonelle Schwankungen: Bei Frauen kann das Gewicht in einem Monatszyklus bis zu drei Kilogramm betragen. Grund dafür ist die Einlagerung von Wasser. Das Gewicht normlaisiert sich meist amEnde des Zyklus. Schwieriger haben es da schon Frauen in denWechseljahren, in denen sich der Hormonhaushalt grundlegend verändert.Warum steigt mein Gewicht ständig - 5 Alltagsirrtümer
  • Einnahme von Medikamenten: Es gibt Arzneimittel, die zu einer Gewichtszunahme führen. Wer z.B. Kortisonpräparate oder Antidepressiva einnehmen muss, kann davon betroffen sein. Diese Medikamente greifen in den Hormonhaushalt ein und führen zu Dysbalancen. Gleiches gilt auch die Pille. Besprich ggf. mit deinem Arzt, ob es Alternativen gibt.
  • Stress ist ebenfalls ein Dickmacher: Zum einem führt Stress bei vielen dazu, dass sie besonders unkontrolliert und kalorienreich essen – zur Beruhigung, zur Belohnung, zum Durchhalten. Aber Stress verändert über die Ausschüttung der Hormone Cortisol und Adrenalin auch den Hormonhaushalt. Werden diese Stresshormone nicht durch Bewegung abgebaut, kann es zu verehrter Fett- und Wasserienlagerung kommen – und das Gewicht steigt.

Was meinst Du – hast du einige der alltägliche Figurkiller wieder entdeckt? Oder kennst du aus Deiner eigenen Erfahrung Essgewohnheiten oder Lebensmittel, die “gefährlich” für die Figur sind – obwohl man es vielleicht gar nicht denkt? Ich würde mich freuen, wenn Du einen Kommentar hinterläßt!

Wenn Du Dich weiter lesen möchtest, dann könnte Dich das hier interessieren:

Denkst du vielleicht schon länger über eine wirklich sinnvolle Ernährungsumstellung nach – weißt aber nicht, wie Du einsteigen sollst? Dann habe ich eine Idee für Dich: Schließe Dich uns für eine my Basenfasten Kur an!  Ab September gibt es die Kur auch online – Du kannst also mitfasten, egal wo du wohnst, zeitlich flexibel!

 

Anmeldung für das Online Basenfasten - gegen stetige Gewichtszunahme

 

Das kostenfreie Webinar am Montag, den 28.8. um 18.00 oder Mittwoch, den 30.8.  um 19.30, bei dem ich den Ablauf erkläre & Du einiges zum Thema Darmgesundheit lernst, ist Dir dann sicher! Sag mir, zu welchem Termin Du dabei sein möchtest.

 

Basenfasten - Fastenkur online begleitet

 

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Würzpaste – DIY

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Würzpaste selbstgemacht

So kochen Sie Ihr eigenes Süppchen

Wenn Sie sich von Fertiggerichten oder Fertignahrungsmitteln in Ihrer Küche verabschieden möchten, dann lohnt sich dieses kleine Projekt als erster Schritt: Fertigen Sie Ihre Würz- und Suppenpaste in Zukunft selbst an – und verzichten Sie auf Instantbrühe und Co. Sie werden sehen – es lohnt sich! 

DIY Würzpaste - schnell selbstgemacht. Instant ersetzten!

Ich bin immer wieder auf der Suche nach Alternativen zu fertig gekauften Lebensmitteln und Zutaten. So manch einer weiß heute schon nicht mehr, wie man eine Suppenbasis herstellt, eine Soße ansetzt – die Industrie hat uns gut erzogen in den letzten Jahrzehnten. Brav nutzen wir Fertig- und Instantprodukte, obwohl das Selbermachen so schnell und vor allem so einfach wäre. Mein Aha-Erlebnis war die DIY-Würzpaste. Sie eigentlich sich nicht als Grundlage für eine Suppe, sondern gibt allen warmen Speisen ein geschmackliches Round-up. Was rede ich lange – legen wir einfach los!

Würzpaste DIY – das sollte hinein!

Was gehört auf jeden Fall in die Würzpaste? Klar – Suppengrün: 2-3 Stangen Lauch, 1 kleiner Sellerie, 3 Möhren, Petersilie. Sie können auch noch Frühlingszwiebeln dazugeben und alles an Kräutern, was Sie gerne mögen (Schnittlauch, Kerbel, wenn Saison ist auch gerne Bärlauch, der gibt die feine knoblauchähnliche Note). Seien Sie mutig und experimentierfreudig!

Außerdem brauchen Sie noch Salz: Für die angegebene Menge Gemüse sollten es so ca. 300 g sein. Die Menge hört sich jetzt erst einmal merkwürdig an? Es muß aber soviel sein: Das Salz “gart” das Gemüse und es konserviert die Paste. Sie ist durchaus bei guter Lagerung 6 Monate haltbar.

In drei Schritten zur ersten eigenen Würzpaste

So, nun wir es ernst. Als erstes reinigen Sie Gemüse und Kräuter und dann…..

Alternative zu Instanbrühe: Suppenpaste DIY

….  schneiden Sie alle Zutaten in kleine Stücke. Genießen Sie mal, wie das duftet …

 

Ein Tipp von Heilpraktikerin Michaela mach zur Herstellung einer Würzpaste

Portionsweise wird das Gemüse in der Küchenmaschine fein zerkleinert

Ein Tipp von Heilpraktikerin Michaela May aus Berlin: So geht DIY Würzpaste!

Dann kommt das Salz dazu: Alles kräftig mit den Händen durchmischen und kneten. Ca. 30 Minuten ruhen lassen!

 

Eine Idee für eine Würzpaste von Michaela May

Die Würzpaste zum Schluss in saubere, fest verschließbare Gläser füllen.

Und nun legen Sie los mit Ihrer Würzpaste!

Sie können die Würzpaste zu jeder Gelegenheit in der Küche nutzen: Nicht nur zur Suppenherstellung. Wann immer Sie kochen greifen Sie zur Paste, denn Wärme braucht sie, um das Aroma zu entfalten. Zur Dosierung: 1 Esslöffel auf 1 Liter  Wasser. Am besten zunächst die Paste in etwas Öl andünsten, das Wasser hinzugeben und einige Minuten köcheln lassen. Ansonsten – nach Geschmack verwenden. Zusätzliches Salzen erübrigt sich.

Ein Freund schwört auf meine Würzpaste z.B. als das ultimative Rund-up für sein Kartoffelpüree. Da wird es dann einfach roh eingerührt. Bislang habe ich ihn übrigens immer mitversorgt, wenn ich Würzpaste herstellte …. ich werde ihm gleich mal meinen Artikel schicken – das kann er in Zukunft nämlich jetzt selber machen!   😉

Die Würzpaste ist immer die Grundlage meiner basischen Suppenkreationen während der Fastenkuren – und feiert da wirklich Furore! Wenn Sie sich einmal persönlich überzeugen wollen, dann klicken Sie hier weiter:

Kontakt zu Michaela May, maypraxis Naturhlekunde in Berlin