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Die 5 goldenen Regeln der Schonkost

Schonkost-Anleitung im Überblick

Es gibt einige Regeln, die es Ihnen erleichtern, Ihre Schonkostzeit zu planen oder Gerichte, die Sie sich ausgesucht haben zu bewerten, ob sie in diese Zeit passen oder nicht. Ich habe Ihnen diese Grundsätze einmal in einer kleinen Anleitung zusammengefasst. Alltes, was Sie sonst noch wissen und beherzigen sollten finden Sie unten am Ende des Artielks in der Liste – von dort aus geht es per Link direkt weiter.

Was also können Sie tun, um Ihre Verdauung zu entlasten? Denken Sie mal drüber nach: Magen und Darm zerkleinern das, was Sie essen, in Gemeinschaftsarbeit (und verarbeiten die Nährstoffe mit der Hilfsarbeit von Leber/Bauchspeicheldrüse, aber machen wir es nicht zu kompliziert). Die simpelste und wichtigste Regel ist deshalb:

1.Regel: Essen Sie weiche Lebensmittel 

Sind die Nahrungsmittel weich, gemahlen, breiig … dann haben Magen und Darm schon mal per se etwas weniger zu tun und das gut.

  • Rohes Gemüse ist … hart. Das fällt also schon mal flach.  Deshalb: Kochen Sie es, dünsten Sie, pürieren Sie oder machen Sie sich eine Suppe. Wie kriegt man Obst weich? Schälen, jawohl und dann zu  Mus verarbeiten oder zu Kompott.
  • Und trotzdem dran denken: Kauen Sie stets ausgiebig, getreu Omas altem Spruch: „Gut gekaut ist halb verdaut.“

Manche Dinge, die wir essen, sind für den Körper gar nicht so leicht zu verdauen. Fett zum Beispiel muss aufgespalten und auf  verschiedensten Wegen und Umwegen verarbeitet und abtransportiert werden. Hier deshalb ….

2. Regel: Meiden Sie Fett

Alle Nahrungsmittel in der Schonkostzeit sind per se fettarm. Oder anders herum gesagt:

  • Meiden Sie alles was fett ist. Die Verdauung von Fett ist aufwändig.  Auch wenn der Gedanke nahe liegt, dass doch Fett doch sozusagen „schmiert“ und den Verdauungsweg ebnet. Also Hände weg in dieser Zeit von fetten Fleisch-, Fisch- und Wurstwaren, Mayo, vollfetten Milchprodukten, Eiern.
  • Gute Öle liefern mehrfach ungesättigte Fettsäuren und da Sie diese nicht in großen Mengen zu sich nehmen sind sie ok. Hier erfahren Sie alles Wissenswerte über die richtige Verwendung von verschiedenen Ölen.
  • Eine ganz einfache Formel, gut und schlechter verdauliche Fette zu unterscheiden, ist die folgende: je niedriger der Schmelzpunkt, desto besser die Verträglichkeit. Oder anders gesagt: Je niedriger die Temperatur, bei der ein Fett anfängt zu schmelzen, desto leichter ist es zu verdauen. Eigentlich einfach zu merken, oder?

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Nun stellt sich noch die Frage nach Ballaststoffen. Das sind Pflanzenbestandteile, vor allem aus Getreide (Roggen, Hafer, Weizen), die nicht verdaut werden und vor allem dem Darm ordentlich Arbeit machen, was in normalen Zeiten ein super Training für ihn ist.  Früher wurde geraten, auf Ballaststoffe in Schonkostzeiten komplett zu verzichten – heute sieht man das anders. Man spricht übrigens gar nicht mehr von „Schonkost“ sondern von „leichter Vollkost“. Und hier kommt deshalb …

3. Regel: Essen Sie weiter Ballaststoffe

  • Damit der Darm nicht träge wird gehört auch zu Schonkost ein gewisses Maß an Ballaststoffen. Wie viel hängt  davon ab, wie Sie daran gewöhnt sind. Haben Sie immer schon regelmäßig Vollkornprodukte und -brot gegessen, dann können Sie das in etwas reduziertem Maß auch weiterhin tun. Probieren Sie aus, wie Sie es vertragen. Sie müssen nicht nur weiches Weißbrot essen. Wenn Sie allerdings immer schon eher ein Müslimuffel waren versuchen Sie das nicht jetzt zu ändern!
  • Auch Gemüse und Obst liefern Ballaststoffe, z.B. der gute alte Apfel oder die Möhre. Säfte können eine schonende Alternative sein, aus Sellerie oder Sauerkraut zum Beispiel. Vielleicht ist das besser für Sie  als Körner zu kauen? Versuch macht klug! Ich schwöre auf Sauerkraut!

Und nicht zu vergessen …

4. Regel: TRINKEN Sie viel!!Tee ist wichtig in der Schonkost Zeit

  • Mineralwasser. Tee.
  • Fruchtsäfte bitte möglichst als Schorle mit viel Wasser trinken (aus Sorten weniger Zucker und im Verhältnis 1:5 gemixt).
  • Eventuell vertragen Sie in dieser Zeit Kohlensäure nicht so gut. Stilles Wasser geht eigentlich immer.
  • Vermeiden Sie zudem alles was zu kalt ist – das mag Ihr Magen nicht. Das gilt auch für kalte Speisen – leider auch für Eis.

5. Tipp:  Die richtige Würze wählen!

Noch ein paar Basics für Ihre Schonkostzeit, kurz zusammen gefasst :

  • Bittere Kost regt die Verdauung an: Artischocken, Chicorée, Rucola und Radicchio fördern die Produktion von Gallensäure. Das könnte Ihnen jetzt gut tun! Auch mancher  Tee aus Schafgarbe oder Kümmel z.B.  hat diese Wirkung.  Der passende Spruch dazu: „Bitter im Mund – für den Magen gesund.
  • Meiden Sie scharfe Gewürze und ersetzen sie durch frische oder getrocknete Kräuter.

Wenn Sie diese 5 Regeln als grundsätzliche Anleitung für Ihre Schonkostzeit beherzigen, dann kann eigentlich nichts schief gehen. Folgende Artikel könnten Sie auch interessieren:

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Die Fastenkuren finden statt im Herbst 2017 in der Praxis in Berlin….

Termine für die my Basenfasten Kur im Herbst 2017

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Ab September 2017 gibt es die my Basenfasten Kur auch online begleitet. 14 Tage Programm, davon 7 reine Kurtage – zu Hause fasten, ganz normal neben dem Alltag, begleitet tagsüber durch eine geschützte Facebook-Gruppe. Live Chats, Yoga, Meditation und Atmen – das Programm ist dasselbe wie bei der Kur in der Praxis hilft gut durch den Abend zu kommen.

Basenfasten - Fastenkur online begleitet

 

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