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Tipp: Fettarm essen im Alltag

Wie Sie ab sofort gesünder einkaufen können

Würden Sie Ihre Katze mit Hundefutter füttern? Sicher nicht. Sie betanken auch Ihr Auto nicht mit Diesel, wenn es ein Benzinmotor hat.

Der Mensch ist – biologisch gesehen – ein Allesfresser, leider nehmen wir das heute nur allzu wörtlich. Wenn Sie sich gesünder als bislang ernähren möchten, machen Sie daraus kein Riesenprogramm, beherzigen Sie einfach einige simple Regeln. Am besten ab sofort:

Gesunde Ernährung Grundsätze

Drei kleine Grundregeln zur Orientierung

 

Übersetzt heisst das:

  • Viel Gemüse (tägl.), wenig Fleisch (2x pro Woche), tägl. ausreichend trinken.
  • Wenn Sie bislang hauptsächlich schnelle Kohlenhydrate und Eiweiss gefuttert haben, dann stellen Sie Ihre Ernährung langsam um!
  • Essen Sie wenn Sie Hunger haben und auch nur soviel, bis Sie satt sind. (Oder essen Sie auch mal wirklich weniger, zum Beispiel mit der my Basenfasten Kur)
  • Vermeiden Sie Fertignahrung und Vitaminbomben. Im Prinzip wissen Sie in diesen Fällen nicht wirklich was Sie essen und auch nicht wie es hergestellt wurde. Verabschieden Sie sich von den „Heile-Welt-Bildern“ aus der Werbung der Nahrungsmittelindustrie mit glücklichen Kühen und kochenden Omas.  Kochen Sie selbst .
  • Essen, das man Ihnen durch das Autofenster reicht, ist kein Lebensmittel…

 

Ernährungsfallen -so sieht es aus! Grafik: M. May

Ernährungsfallen -so sieht es aus! Grafik: M. May

 

Fett – die tägliche Falle

Die größten Ernährungsfallen sind heutzutage fettreiche Nahrungsmittel, von denen wir schlicht und einfach im Alltag zu viel essen. Wenn Sie hier etwas ändern haben Sie schon gute Karten um Ihr Gewicht zu halten und ihrer Gesundheit gutes zu tun. (Wenn Sie abnehmen wollen, dann machen Sie in meiner Praxis die my Level Diät.)

Fakt ist: Fett ist hoch energiereich: 1 g Fett liefert 9 kcal. Eine Tüte 100 g Chips bringt es  locker auf  50 g Fett und damit auf 450  kcal. Nicht schlecht, wenn man sich überlegt, wie schnell die weggeputzt sind.

Eins ist auch klar: Fett ist  in Maßen wichtig für den Körper, es ist z.B. für die Speicherung und Verwertung bestimmter Vitamine im Körper unerlässlich. Gute Öle gehören zum täglichen Speiseplan. Schwieriger wird es, wenn Lebensmittel mit Fetten „gestreckt“ oder „schmackhafter“ gemacht werden. Eine fettreduzierte Leberwurst z.B. enthält mehr Fleisch und schmeckt besser als die herkömmliche Billig-Variante mit einem hohen Speck- oder Schwartenanteil. Bedenken Sie: Was Sie täglich essen die tägliche Medizin für Ihren Körper. Neue Studien legen nahe, dass fettreiche Ernährung die Darmflora stört und Krankheiten fördern kann.

Im maypraxisblog gibt es eine ganze Kochwoche zum Thema “Fettarm essen” – Anleitung und Rezepte per Video und zum Download:

Schauen Sie doch mal rein und kochen Sie alles nach. Kein Gericht braucht mehr als 15 Minuten, bis es auf dem Tisch ist!

Häufige Fragen:

  • Wie viel Fett beinhaltet eine fettärmere Ernährung täglich?

Empfohlen wird von den Vertretern einer fettärmeren Ernährung eine tägl. Fettmenge von 60-70 g für Frauen und 80-90 g für Männer. Das ist immer noch soviel Fett, dass Geschmack und Genuss nicht leiden müssen.

  • Was hat es mit der so verwirrenden Angabe „Fett i.Tr.“ – auf sich?

Die Angabe „Fett in der Trockenmasse“ hat ihre historischen Wurzeln in der Zeit nach dem 1. Weltkrieg. Damals war Fett noch rar und wertvoll  und der ein oder andere Fabrikant mogelte mit den Angaben und streckte sein Produkt mit Wasser. Um das zu verhindern führte man diese objektive Maßangabe ein: Es wird der Fettgehalt angegeben, den das Lebensmittel ohne seinen Wasseranteil hat. Das führt uns heute häufig in die Irre: ein 40% iger Sahnequark hört sich nach verdächtig viel Fett an – nur besteht Quark aus viel Wasser und hat deshalb tatsächlich „nur“ 11 g Fett.  Das ist der absolute Fettgehalt  den Sie heute auch schon auf so mancher Packung finden und mit dem wir heutzutage mehr anfangen können.

  • Wie muss ich Alkohol bewerten?

Bier, Wein und Co. sind prinzipiell fettfrei, soweit die gute Nachricht. Dennoch kann er für die Figur zum Problem werden. Der Körper kann Alkohol nicht speichern, es ist für ihn ein Gift, das er loswerden muss. Also verbrennt der Körper diesen sofort – und reduziert in der Zeit die Verwertung von Fett, das stattdessen eingelagert wird. Orientieren sie sich an folgender Faustformel:

1 Flasche Bier – 0,3 = entspricht 10 g Fett

1 Flasche Bier – 0,5 = entspricht 15 g Fett

1 Glas Wein    – 0,1 = entspricht   8  g Fett

  • Wie finde ich die Nährwertangaben auf den Packungen?

Mittlerweile enthalten fast alle Lebensmittelverpackungen Angaben über die Nährstoffanteile auf der Rückseite. Ein Blick darauf vor dem Kauf schafft Klarheit. Fehlt diese Tabelle, dann finden Sie zumindest eine Liste mit den Zutaten aufgedruckt. Hier gilt prinzipiell: Die Zutaten sind in der Reihenfolge angegeben, wie Sie mengenmäßig enthalten sind.  (je mehr davon drin ist, desto weiter steht die Zutat vorne.) Seit Dezember 2014 gilt auch in Deutschland darüber hinaus die neue Allergen-Kennzeichnungsverodnung der EU, die z.B. für Menschen mit Nahrungsmittelintoleranz die Orientierung verbessern soll.

Neustart – mit der Anti-Fett-Tabelle

Hier finden Sie eine Tabelle mit gängigen Lebensmitteln, ihrem Fettgehalt (jeweils pro 100 g )

und Vorschlägen, wie Sie diese durch fettärmere Varianten ersetzten können.

Bedenken Sie – natürlich macht es auch im letzteren Fall stets die Menge!

Tabelle  als PDF herunterladen.

 

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Michaela May

Alternativmedizinische Magen-Darmheilkunde:
> Verdauungsstörungen
> Nahrungsmittelunverträglichkeiten
> Stoffwechselstörungen (Diabetes, Gicht u.a.)

Therapieschwerpunkte:
> Mikrobiologische Therapie / Damsanierung, Ausweitung& Entgiftung
> Ohrakupunktur
> Homöopathie / Homöosiniatrie
> Diätcoaching, Fasten
> Ernährungsberatung / Schonkost

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