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Zu fett? Fakten zum Fett

Warum Fett abbauen so schwierig ist

Beginnen wir doch erst einmal mit den guten Seiten: Fett ist wichtig für den Körper. Es isoliert gegen Kälte. Es stützt die Organe, hält sie an ihrem Patz, schützt sie. Es ist ein Depot für Energie; die Leber baut alles, was sie an Nährstoffen nicht direkt verfeuern kann, sorgsam in Fett um und bei Bedarf wieder zurück. Soweit zum Prinzip des Fettstoffwechsels. Faszinierend, oder?

Fett ist nicht gleich Fett

Das Körperfett, das für den Bereich „Kälteisolation“ zuständig ist, nennt man braunes Fett. Die Zellen sehen unter dem Mikroskop so aus und durch die besondere Fettstruktur können sie Wärme erzeugen ohne mechanische Einwirkung. Normalerweise müssen wir uns bewegen oder, wenn´s arg kommt, zittern. Dann erzeugen die Muskeln Wärme. Das braune Fett arbeitet in diesem Temperaturregelwerk mit. Die Depots für braunes Fett finden sich u.a. an Schultern und Armen, also wie eine Art „Jacke“ … Abnehmerfahrene wissen: Diese Depots schmelzen zuerst.

Warum Fett krank machen kann!

Das Fett am Bauch ist anders beschaffen man nennt es auch weißes Fett. Direkt unter der Haut hat es die Aufgabe Energie zu speichern. Das weiße Fett, das tiefer liegt, zwischen den Organen heißt viszerales Fett und scheint mehr zu können. Neuere Forschungen weisen auf folgendes hin: viszerales Fett produziert Botenstoffe, Interleukine, die Entzündungen im Körper moderieren. Das Problem: hat der Körper zu viel viszerales Fett werden auch zu viele dieser Botenstoffe produziert. Krankheiten wie Diabetes und Arteriosklerose werden damit in Zusammenhang gebraucht.

Von Äpfeln und Birnen

Menschen haben unterschiedliche Silhouetten, wissenschaftlich beschrieben und berechnet werden Sie mit dem waist-to-hip-ratio. Männer haben vor allem die Veranlagung zu diesem Bauchfett, in Anlehnung an die Körpersilhouette spricht man vom Apfeltyp. Botschaft an die Herren: Der Bierbauch ist als nicht nur nicht schön, er macht auch krank. Und zum Trost: dieses Fett baut sich leicht wieder ab. Nutzen Sie diesen Vorteil für sich! Frauen hingegen lagern Fett eher an Hüften und Oberschenkeln ein. Vorteil des Birnentyps: Weniger viszerales Fett, geringeres Krankheitsrisiko. Nachteil: es ist hartnäckiger.

Warum Frauen es noch schwerer haben

Beim Abnehmen haben sie es generell schwerer: Frauen haben schon von Natur aus einen höheren Fettanteil im Körper ( ca. 30%, Männer 20%) und damit sehr viel größere Depots. Und: Frauen haben per se weniger Muskelmasse, dabei sind Muskeln sind herrliche Energiefresser. Und der Anteil der Muskeln nimmt über die Lebens-Jahrzehnte hinweg auch noch kontinuierlich ab. Noch eine letzte Wahrheit: In den Wechseljahren sinkt der Östrogenspiegel; andere Hormone, haben nun ein leichteres Spiel – Fettdepots werden aufgebaut. Und Stress tut das übrige hinzu.

Über 40: Diät sorgsam angehen

Der Stoffwechsel 40+ wird langsamer, der Körper kommt immer schneller mit weniger Energie aus – eine Abwärtsspirale beginnt: Je weniger Kalorien Ihr Körper verbraucht, desto weniger dürfen Sie ihm zuführen, wenn Sie abnehmen wollen. Wenn Sie das mehrmals so praktizieren, überlegen Sie sich mal, wo das hinführt: Zum Schluss nehmen Sie noch nicht mal mehr bei einer Crash-Diät ab. Mal ganz zu schweigen vom Halten des Gewichts. Ihr Körper will das Ursprungsgewicht halten und baut netterweise auch noch vor: Mit ein paar Pfunden extra, für den Fall, dass wieder “Notzeiten” kommen  – als solche nimmt Ihr Stoffwechsel eine Diät nämlich wahr. So erklärt sich der Jojo-Effekt.

Deshalb sollten vor allem Frauen ab 40+ in Sachen Diät gezielt und vorsichtig vorgehen. In der Praxis kontrolliere ich deshalb wöchentlich Ihre Werte und justiere Ihren my Level Diät-Plan anhand der Veränderung Ihres Kalorienumsatzes um genau diese Teufelspirale zu verhindern.

Warum ausserdem Stress dick und Schlaf schlank macht erfahren Sie hier!

 

 

Möchten Sie nun aktiv werden? Interessieren Sie sich dafür, wie die my Level Diät in Ihrem Fall aussehen könnte? Oder wäre vielleicht die my Basenfasten Kur etwas für Sie?

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